Zehntgrößter Verlust: VHV (−6.493 Verträge)
Der Hausratbestand der VHV sinkt 2024 um 6.493 Verträge beziehungsweise rund 1,6 Prozent auf 390.362 Policen, nach 396.855 im Vorjahr. Damit erreicht das Unternehmen Rang 21 nach Bestandsgröße. Auch im längerfristigen Vergleich zeigt sich ein Rückgang: Gegenüber 2019 mit 413.558 Verträgen entspricht dies einem Minus von 23.196 Policen beziehungsweise rund 5,6 Prozent.

- Hausratversicherung: Die größten Bestandsverluste
- Zehntgrößter Verlust: VHV (−6.493 Verträge)
- Neuntgrößter Verlust: Bayerischer Versicherungsverband (−6.651 Verträge)
- Achtgrößter Verlust: Generali Deutschland (−9.090 Verträge)
- Siebtgrößter Verlust: Dialog Versicherung (−9.509 Verträge)
- Sechstgrößter Verlust: DEVK VVaG (−11.213 Verträge)
- Fünftgrößter Verlust: HDI Versicherung (−15.488 Verträge)
- Viertgrößter Verlust: DEVK Allgemeine (−16.684 Verträge)
- Drittgrößter Verlust: Axa (−17.382 Verträge)
- Zweitgrößter Verlust: Provinzial Versicherung (−18.111 Verträge)
- Größter Verlust: Gothaer Allgemeine (−23.647 Verträge)
Wirtschaftlich ordnet sich die VHV im Mittelfeld ein. Mit 43,04 Millionen Euro gebuchten Bruttoprämien, einem Marktanteil von 1,16 Prozent und Rang 23 nach Prämien liegt die Position nahe an der Bestandsgröße.
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Prämienprofil: unterhalb des Marktdurchschnitts
Die durchschnittliche Prämie je Vertrag steigt von 100,17 Euro im Jahr 2019 über 106,71 Euro im Jahr 2023 auf 110,25 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich eine Position im unteren Bereich: 37 Anbieter verlangen höhere Prämien, 12 geringere. Das Preisniveau liegt zugleich unter dem Branchendurchschnitt von 131,21 Euro.
Schadenentwicklung: deutlicher Anstieg
Die Schadenaufwendungen je Vertrag steigen von 36,16 Euro im Jahr 2019 über 41,31 Euro im Jahr 2023 deutlich auf 61,43 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich ein erhöhtes Niveau: 17 Anbieter weisen höhere Schadenaufwendungen auf, 32 niedrigere. Die Schadenbelastung liegt damit oberhalb des Branchendurchschnitts von 57,16 Euro.
Einordnung: steigende Schadenbelastung bei moderatem Preisniveau
Die Kombination aus unterdurchschnittlichen Prämien und gleichzeitig erhöhten Schadenaufwendungen deutet auf ein zunehmend unausgeglichenes Verhältnis von Beitrag und Risiko hin. Während das Preisniveau im unteren Bereich bleibt, hat sich die Schadenbelastung zuletzt deutlich erhöht.
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Vor diesem Hintergrund lässt sich der Bestandsrückgang einordnen. In einem gesättigten Marktumfeld entstehen zusätzliche Verträge vor allem in klar positionierten Segmenten – etwa im besonders günstigen oder im qualitativ differenzierten Bereich. Anbieter, bei denen sich Preis- und Schadenentwicklung auseinanderentwickeln, ohne dass daraus eine eindeutige Marktposition entsteht, haben es hingegen schwerer, Bestände zu stabilisieren oder auszubauen.
- Hausratversicherung: Die größten Bestandsverluste
- Zehntgrößter Verlust: VHV (−6.493 Verträge)
- Neuntgrößter Verlust: Bayerischer Versicherungsverband (−6.651 Verträge)
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- Drittgrößter Verlust: Axa (−17.382 Verträge)
- Zweitgrößter Verlust: Provinzial Versicherung (−18.111 Verträge)
- Größter Verlust: Gothaer Allgemeine (−23.647 Verträge)
