Wirtschaftlich ordnet sich die VHV im Mittelfeld ein. Mit 43,04 Millionen Euro gebuchten Bruttoprämien, einem Marktanteil von 1,16 Prozent und Rang 23 nach Prämien liegt die Position nahe an der Bestandsgröße.

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Prämienprofil: unterhalb des Marktdurchschnitts

Die durchschnittliche Prämie je Vertrag steigt von 100,17 Euro im Jahr 2019 über 106,71 Euro im Jahr 2023 auf 110,25 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich eine Position im unteren Bereich: 37 Anbieter verlangen höhere Prämien, 12 geringere. Das Preisniveau liegt zugleich unter dem Branchendurchschnitt von 131,21 Euro.

Schadenentwicklung: deutlicher Anstieg

Die Schadenaufwendungen je Vertrag steigen von 36,16 Euro im Jahr 2019 über 41,31 Euro im Jahr 2023 deutlich auf 61,43 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich ein erhöhtes Niveau: 17 Anbieter weisen höhere Schadenaufwendungen auf, 32 niedrigere. Die Schadenbelastung liegt damit oberhalb des Branchendurchschnitts von 57,16 Euro.

Einordnung: steigende Schadenbelastung bei moderatem Preisniveau

Die Kombination aus unterdurchschnittlichen Prämien und gleichzeitig erhöhten Schadenaufwendungen deutet auf ein zunehmend unausgeglichenes Verhältnis von Beitrag und Risiko hin. Während das Preisniveau im unteren Bereich bleibt, hat sich die Schadenbelastung zuletzt deutlich erhöht.

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Vor diesem Hintergrund lässt sich der Bestandsrückgang einordnen. In einem gesättigten Marktumfeld entstehen zusätzliche Verträge vor allem in klar positionierten Segmenten – etwa im besonders günstigen oder im qualitativ differenzierten Bereich. Anbieter, bei denen sich Preis- und Schadenentwicklung auseinanderentwickeln, ohne dass daraus eine eindeutige Marktposition entsteht, haben es hingegen schwerer, Bestände zu stabilisieren oder auszubauen.

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