Zweitgrößter Bestandsverlust: Ergo (−57.277 Verträge)
Der Unfallversicherungsbestand der Ergo sinkt 2024 um 57.277 Verträge beziehungsweise 3,9 Prozent auf 1.421.925 Policen, nach 1.479.202 im Vorjahr. Damit erreicht die Gesellschaft Rang 6 nach Bestandsgröße. Auch im längerfristigen Vergleich zeigt sich ein deutlicher Rückgang: Gegenüber 2019 mit 1.732.602 Verträgen entspricht dies einem Minus von 310.677 Policen beziehungsweise rund 17,9 Prozent.

- Unfallversicherung: Die größten Bestandsverluste
- Zehntgrößter Bestandsverlust: Dialog Versicherung (−8.868 Verträge)
- Neuntgrößter Bestandsverlust: Baloise Sachversicherung (−10.202 Verträge)
- Achtgrößter Bestandsverlust: Nürnberger Allgemeine (−12.875 Verträge)
- Siebtgrößter Bestandsverlust: HDI Versicherung (−13.311 Verträge)
- Sechstgrößter Bestandsverlust: Ergo Direkt (−14.474 Verträge)
- Fünftgrößter Bestandsverlust: R+V Allgemeine (−15.354 Verträge)
- Viertgrößter Bestandsverlust: DEVK Allgemeine (−19.382 Verträge)
- Drittgrößter Bestandsverlust: Axa (−25.802 Verträge)
- Zweitgrößter Bestandsverlust: Ergo (−57.277 Verträge)
- Größter Bestandsverlust: Allianz (−64.506 Verträge)
Wirtschaftlich bleibt die Position deutlich stärker. Mit 559,95 Millionen Euro Bruttoprämien, einem Marktanteil von 8,24 Prozent und Rang 2 nach Prämien ist die Ergo der zweitgrößte Unfallversicherer im Markt und liegt vier Plätze vor ihrer Position nach Vertragszahl. Damit zeigt sich – wie bereits bei anderen großen Anbietern – eine höhere Wertigkeit des Bestands.
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Prämienprofil: Spitzenposition im Markt
Die Durchschnittsprämie je Vertrag steigt von 349,13 Euro im Jahr 2019 über 385,04 Euro im Jahr 2023 auf 393,80 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich damit die höchste Durchschnittsprämie aller Anbieter. Die Ergo positioniert sich damit klar im Hochpreissegment – im Gegensatz zur eigenen Direkttochter Ergo Direkt, die im unteren Preissegment agiert.
Schadenentwicklung: entsprechend hohes Niveau
Die Schadenaufwendungen je Vertrag steigen von 147,42 Euro im Jahr 2019 über 176,49 Euro im Jahr 2023 auf 200,20 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich ein entsprechend hohes Niveau: Nur vier Anbieter weisen höhere Schadenaufwendungen auf. Preisniveau und Schadenbelastung bewegen sich damit konsistent im oberen Segment.
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Einordnung: Hochpreissegment mit begrenzter Breitenwirkung
Die Kombination aus sehr hohen Prämien und gleichzeitig erhöhten Schadenaufwendungen entspricht einer klaren Positionierung im oberen Marktsegment. In Verbindung mit den zuvor betrachteten Entwicklungen bei R+V, Axa und Dialog zeigt sich ein konsistentes Muster: Mehrere Anbieter im Hochpreissegment verzeichnen 2024 rückläufige Bestände. Die Ergo steht dabei für das Gegenstück zur Ergo Direkt innerhalb desselben Konzerns. Während die Direkttochter über ein preisgünstiges, stark standardisiertes Modell agiert, ist das Geschäft der Ergo auf höherwertige Risiken und entsprechend höhere Beiträge ausgerichtet.
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