Achtgrößter Bestandsverlust: Nürnberger Allgemeine (−12.875 Verträge)
Der Unfallversicherungsbestand der Nürnberger Allgemeinen sinkt 2024 um 12.875 Verträge beziehungsweise 3,7 Prozent auf 337.364 Policen, nach 350.239 im Vorjahr. Damit erreicht die Gesellschaft Rang 25 nach Bestandsgröße. Auch im längerfristigen Vergleich zeigt sich ein deutlicher Rückgang: Gegenüber 2019 mit 427.701 Verträgen entspricht dies einem Minus von 90.337 Policen beziehungsweise rund 21,1 Prozent.

- Unfallversicherung: Die größten Bestandsverluste
- Zehntgrößter Bestandsverlust: Dialog Versicherung (−8.868 Verträge)
- Neuntgrößter Bestandsverlust: Baloise Sachversicherung (−10.202 Verträge)
- Achtgrößter Bestandsverlust: Nürnberger Allgemeine (−12.875 Verträge)
- Siebtgrößter Bestandsverlust: HDI Versicherung (−13.311 Verträge)
- Sechstgrößter Bestandsverlust: Ergo Direkt (−14.474 Verträge)
- Fünftgrößter Bestandsverlust: R+V Allgemeine (−15.354 Verträge)
- Viertgrößter Bestandsverlust: DEVK Allgemeine (−19.382 Verträge)
- Drittgrößter Bestandsverlust: Axa (−25.802 Verträge)
- Zweitgrößter Bestandsverlust: Ergo (−57.277 Verträge)
- Größter Bestandsverlust: Allianz (−64.506 Verträge)
Wirtschaftlich ist die Position etwas stärker als es die Bestandsgröße nahelegt. Mit 81,01 Millionen Euro Bruttoprämien, einem Marktanteil von 1,19 Prozent und Rang 19 nach Prämien liegt die Nürnberger sechs Plätze vor ihrer Position nach Vertragszahl.
Anzeige
Prämienprofil: mittleres Marktsegment
Die Durchschnittsprämie je Vertrag steigt von 221,18 Euro im Jahr 2019 über 238,81 Euro im Jahr 2023 auf 240,12 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich eine Position im Mittelfeld: 29 Anbieter verlangen höhere Prämien, 20 sind günstiger. Das Preisniveau liegt damit nahe am Marktdurchschnitt.
Schadenentwicklung: moderates Niveau
Die Schadenaufwendungen je Vertrag steigen von 49,41 Euro im Jahr 2019 über 64,76 Euro im Jahr 2023 leicht auf 61,90 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich eine günstige Position: 35 Anbieter weisen höhere Schadenaufwendungen auf, 14 niedrigere. Die Schadenbelastung bleibt damit unterdurchschnittlich.
Einordnung: solide Struktur ohne Wachstumsimpulse
Die Kombination aus durchschnittlichen Prämien und gleichzeitig unterdurchschnittlichen Schadenaufwendungen ergibt ein stabiles Verhältnis von Beitrag und Risiko. Auffällige strukturelle Spannungen sind nicht erkennbar, allerdings auch keine klaren Wachstumsimpulse.
Anzeige
Der Bestandsrückgang fügt sich in dieses Bild ein. In einem gesättigten Markt verlagert sich das Wachstum zunehmend in klar definierte Segmente – insbesondere in das Niedrigpreissegment sowie in digital und vertrieblich skalierbare Modelle. Anbieter im breiten Mittelfeld geraten dadurch relativ unter Druck und verlieren Marktanteile an die Konkurrenz.
- Unfallversicherung: Die größten Bestandsverluste
- Zehntgrößter Bestandsverlust: Dialog Versicherung (−8.868 Verträge)
- Neuntgrößter Bestandsverlust: Baloise Sachversicherung (−10.202 Verträge)
- Achtgrößter Bestandsverlust: Nürnberger Allgemeine (−12.875 Verträge)
- Siebtgrößter Bestandsverlust: HDI Versicherung (−13.311 Verträge)
- Sechstgrößter Bestandsverlust: Ergo Direkt (−14.474 Verträge)
- Fünftgrößter Bestandsverlust: R+V Allgemeine (−15.354 Verträge)
- Viertgrößter Bestandsverlust: DEVK Allgemeine (−19.382 Verträge)
- Drittgrößter Bestandsverlust: Axa (−25.802 Verträge)
- Zweitgrößter Bestandsverlust: Ergo (−57.277 Verträge)
- Größter Bestandsverlust: Allianz (−64.506 Verträge)
