Wirtschaftlich bleibt die Position klar stärker. Mit 200,58 Millionen Euro Bruttoprämien, einem Marktanteil von 2,95 Prozent und Rang 8 nach Prämien liegt die Axa sechs Plätze vor ihrer Position nach Vertragszahl und gehört damit weiterhin zur oberen Marktgruppe.

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Prämienprofil: gehobenes Segment

Die Durchschnittsprämie je Vertrag steigt von 290,26 Euro im Jahr 2019 über 302,08 Euro im Jahr 2023 auf 306,63 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich eine Position im gehobenen Segment: Neun Anbieter verlangen höhere Prämien, die große Mehrheit liegt darunter. Die Axa bewegt sich damit klar oberhalb des Marktdurchschnitts.

Schadenentwicklung: sehr hohes Niveau

Die Schadenaufwendungen je Vertrag steigen deutlich von 208,57 Euro im Jahr 2019 über 233,90 Euro im Jahr 2023 auf 254,92 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich entspricht dies den dritthöchsten Schadenaufwendungen der gesamten Branche. Preisniveau und Schadenbelastung liegen damit auf einem durchgängig hohen Niveau.

Einordnung: anspruchsvolle Position im oberen Segment

Die Kombination aus überdurchschnittlichen Prämien und gleichzeitig sehr hohen Schadenaufwendungen zeigt – ähnlich wie bei der R+V – ein insgesamt konsistentes Verhältnis von Beitrag und Risiko im oberen Marktsegment. Beide Größen bewegen sich auf einem erhöhten Niveau und stehen in einem nachvollziehbaren Zusammenhang.

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Der Bestandsrückgang lässt sich vor diesem Hintergrund einordnen. Wachstum entsteht im oberen Segment typischerweise selektiv und weniger über breite Marktanteilsgewinne. Gleichzeitig kann ein steigendes Schadenniveau dazu beitragen, dass sich die Prämienbasis weiter erhöht. Unter diesen Bedingungen bleibt die Ausweitung des Bestands tendenziell begrenzt, insbesondere im Vergleich zu preisgünstigeren oder stärker skalierenden Marktsegmenten.

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