Drittgrößter Bestandsverlust: Axa (−25.802 Verträge)
Der Unfallversicherungsbestand der Axa sinkt 2024 um 25.802 Verträge beziehungsweise 3,8 Prozent auf 654.149 Policen, nach 679.951 im Vorjahr. Damit erreicht die Gesellschaft Rang 14 nach Bestandsgröße. Auch im längerfristigen Vergleich zeigt sich ein deutlicher Rückgang: Gegenüber 2019 mit 784.371 Verträgen entspricht dies einem Minus von 130.222 Policen beziehungsweise rund 16,6 Prozent.

- Unfallversicherung: Die größten Bestandsverluste
- Zehntgrößter Bestandsverlust: Dialog Versicherung (−8.868 Verträge)
- Neuntgrößter Bestandsverlust: Baloise Sachversicherung (−10.202 Verträge)
- Achtgrößter Bestandsverlust: Nürnberger Allgemeine (−12.875 Verträge)
- Siebtgrößter Bestandsverlust: HDI Versicherung (−13.311 Verträge)
- Sechstgrößter Bestandsverlust: Ergo Direkt (−14.474 Verträge)
- Fünftgrößter Bestandsverlust: R+V Allgemeine (−15.354 Verträge)
- Viertgrößter Bestandsverlust: DEVK Allgemeine (−19.382 Verträge)
- Drittgrößter Bestandsverlust: Axa (−25.802 Verträge)
- Zweitgrößter Bestandsverlust: Ergo (−57.277 Verträge)
- Größter Bestandsverlust: Allianz (−64.506 Verträge)
Wirtschaftlich bleibt die Position klar stärker. Mit 200,58 Millionen Euro Bruttoprämien, einem Marktanteil von 2,95 Prozent und Rang 8 nach Prämien liegt die Axa sechs Plätze vor ihrer Position nach Vertragszahl und gehört damit weiterhin zur oberen Marktgruppe.
Anzeige
Prämienprofil: gehobenes Segment
Die Durchschnittsprämie je Vertrag steigt von 290,26 Euro im Jahr 2019 über 302,08 Euro im Jahr 2023 auf 306,63 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich ergibt sich eine Position im gehobenen Segment: Neun Anbieter verlangen höhere Prämien, die große Mehrheit liegt darunter. Die Axa bewegt sich damit klar oberhalb des Marktdurchschnitts.
Schadenentwicklung: sehr hohes Niveau
Die Schadenaufwendungen je Vertrag steigen deutlich von 208,57 Euro im Jahr 2019 über 233,90 Euro im Jahr 2023 auf 254,92 Euro im Jahr 2024. Im Marktvergleich entspricht dies den dritthöchsten Schadenaufwendungen der gesamten Branche. Preisniveau und Schadenbelastung liegen damit auf einem durchgängig hohen Niveau.
Einordnung: anspruchsvolle Position im oberen Segment
Die Kombination aus überdurchschnittlichen Prämien und gleichzeitig sehr hohen Schadenaufwendungen zeigt – ähnlich wie bei der R+V – ein insgesamt konsistentes Verhältnis von Beitrag und Risiko im oberen Marktsegment. Beide Größen bewegen sich auf einem erhöhten Niveau und stehen in einem nachvollziehbaren Zusammenhang.
Anzeige
Der Bestandsrückgang lässt sich vor diesem Hintergrund einordnen. Wachstum entsteht im oberen Segment typischerweise selektiv und weniger über breite Marktanteilsgewinne. Gleichzeitig kann ein steigendes Schadenniveau dazu beitragen, dass sich die Prämienbasis weiter erhöht. Unter diesen Bedingungen bleibt die Ausweitung des Bestands tendenziell begrenzt, insbesondere im Vergleich zu preisgünstigeren oder stärker skalierenden Marktsegmenten.
- Unfallversicherung: Die größten Bestandsverluste
- Zehntgrößter Bestandsverlust: Dialog Versicherung (−8.868 Verträge)
- Neuntgrößter Bestandsverlust: Baloise Sachversicherung (−10.202 Verträge)
- Achtgrößter Bestandsverlust: Nürnberger Allgemeine (−12.875 Verträge)
- Siebtgrößter Bestandsverlust: HDI Versicherung (−13.311 Verträge)
- Sechstgrößter Bestandsverlust: Ergo Direkt (−14.474 Verträge)
- Fünftgrößter Bestandsverlust: R+V Allgemeine (−15.354 Verträge)
- Viertgrößter Bestandsverlust: DEVK Allgemeine (−19.382 Verträge)
- Drittgrößter Bestandsverlust: Axa (−25.802 Verträge)
- Zweitgrößter Bestandsverlust: Ergo (−57.277 Verträge)
- Größter Bestandsverlust: Allianz (−64.506 Verträge)
