Vergütung soll nicht den kurzfristigen Erfolg belohnen, sondern die qualitativ hohe Beratung und Betreuung von Kunden. Diesem Grundsatz fühlt sich der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) verpflichtet und setzt sich für dessen Durchsetzung ein (Versicherungsbote berichtete).

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Wie weit der Verband dabei gehen würde, zeigen Äußerungen von BVK-Präsident Michael H. Heinz auf der MCC-Konferenz „Lebensversicherung aktuell“, über die das VersicherungsJournal berichtet. So heißt es dort, der Verband sei bereit, eine grundlegende Reform der Vergütung in der Lebensversicherung mitzutragen. Bei dieser Reform soll die Abschluss- durch eine laufende Betreuungsprovision ersetzt werden. Ein Vorschlag, der Versicherungsbote-Lesern bekannt vorkommen dürfte. Denn Versicherungsmakler Sebastian Claus formulierte ihn bereits 2014 gegenüber Versicherungsbote:

„Ich brauche heute keine Abschlussprovision. Warum ist das gezillmert? Ich wäre dafür, dass alle Verträge mit laufender Courtage gerechnet werden“, so Claus damals. Fehlanreize im Vertrieb könnten mit einer Gebührenordnung, die besagt, dass alle gleich zahlen, beseitigt werden, führte der Versicherungsmakler aus.

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Ähnliche Überlegungen treiben auch Michael H. Heinz um. Auch sein Anliegen ist es, Fehlanreize im Vertrieb von Lebensversicherungs-Produkten zu beenden. Auf der MCC-Konferenz ‚Lebensversicherung aktuell‘ sagte er laut VersicherungsJournal, dass es noch immer vergleichende Rennlisten gebe, mit denen Vermittler zu einer Umsatzrallye angehalten würden.

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