„Lifetime Partner 24: Driving Growth“ - so lautet der Name des neuen Strategieplans der Generali Group, der auf dem Investoren-Tag des Versicherers vorgestellt wurde. Der Plan soll ein „starkes Wachstum des Gewinns je Aktie, eine Steigerung des kumulierten Netto-Cashflows der Holding und eine höhere Dividende“ ermöglichen.

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60 Prozent mehr Investitionen in Digitales

Um das zu erreichen, will Generali bis 2024 insgesamt 1,1 Milliarden Euro in Technologie investieren - eine Steigerung von 60 Prozent gegenüber dem letzten Strategiezyklus. Ein Schwerpunkt soll dabei auf der „breiteren Einführung intelligenter Automatisierungs- und künstlicher Intelligenztechnologien“ liegen. Deren sehr konkretes Ziel: Das Verhältnis zwischen Kosten und Erträgen soll sich dadurch um 2,5 bis 3,0 Prozentpunkte verbessern.

Um den Kundennutzen zu steigern, will der italienische Versicherer die digitalen Beratungskapazitäten ausbauen und über alle Vertriebskanäle hinweg einen nahtlosen Omnichannel-Ansatz einführen.

Gespannt darf man sein, was sich hinter der Ankündigung verbirgt, Generali wolle „neues digitales Direktgeschäft einrichten, um einen größeren Anteil an den digitalen Profitpools in Europa zu erzielen.“

Um auf dem Insurtech-Markt „vielversprechende Chancen zu nutzen“, legt Generali auch einen neuen Venture-Capital-Fonds auf. Dessen Volumen: 250 Millionen Euro. Verglichen mit den Investitionen, die die Generali Group für grüne und nachhaltige Geldanlagen tätigen will, nimmt sich diese Summe sehr bescheiden aus. Denn zwischen 2021 und 2025 will die Versicherungsgruppe 8,5 - 9,5 Milliarden Euro in solche Anlagen investieren. Bis 2024 soll der CO2-Fußabdruck des Portfolios der Unternehmensinvestitionen um 25 Prozent reduziert werden.

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Auch für die Mitarbeiter der Versicherungsgruppe wird sich im Planungszeitraum einiges ändern. So sollen 70 Prozent der Generali-Mitarbeiter mit „neuen digitalen Fähigkeiten ausgestattet werden.“ Zudem sollen 40 Prozent der Führungspositionen mit Frauen besetzt werden.

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