Wenn wir auf den Umgang unserer Gesellschaft mit den Themen Tod und Sterben schauen, hat sich das Bewusstsein dafür in den letzten Jahren im positiven Sinne weiterentwickelt. Eine im Auftrag der DELA vom Meinungsforschungsinstitut YouGov durchgeführte Umfrage zeigt: Drei Viertel aller Deutschen haben sich schon einmal Gedanken über den eigenen Tod gemacht. Damit ist das Thema längst aus der einstigen Tabuzone herausgerückt. Die Umfrage zeigt aber genauso deutlich, dass nur die wenigsten Menschen hierzulande in irgendeiner Form vorgesorgt haben, um ihre Liebsten für den Fall des eigenen Todes finanziell und organisatorisch zu entlasten.

Anzeige

Eine Erklärung für das fehlende Handeln liefert das individuelle Risikoempfinden eines jeden Menschen. Lediglich 19 Prozent schätzen das eigene vorzeitige Ableben und das des Ehepartners oder Lebensgefährten (13 Prozent) als sehr wahrscheinlich oder wahrscheinlich ein. Deutlich stärker werden Risiken wie Covid-19 (38 Prozent), Pflegebedürftigkeit (32 Prozent), Naturkatastrophen (30 Prozent), Armut (26 Prozent) und Terrorismus (21 Prozent) wahrgenommen. Zudem sind sich viele Menschen über den richtigen Zeitpunkt der Todesfallvorsorge unsicher. Mit knapp 40 Prozent ist der überwiegende Teil sogar der Ansicht, dass es diesen nicht gibt.


Kosten für Bestattung und Trauerfeier oft unterschätzt

Was die Umfrage in Zahlen bestätigt, dürfte erfahrenen Generationen- und Vorsorgeberatern in ihren Kundengesprächen häufig begegnen. Gute Beratung tut Not, um Kunden auf die Risiken des eigenen Todes für ihre Angehörigen aufmerksam zu machen und das notwendige Bewusstsein für die Vorsorge zu schaffen. Dazu gehört auch die Aufklärung über Fehleinschätzungen hinsichtlich der Kosten einer Bestattung und der Wahl einer für diesen Zweck geeigneten Absicherung.

Der Umfrage zufolge beziffert die Mehrheit der Befragten den finanziellen Aufwand für eine Bestattung und Trauerfeier auf 3.000 bis 5.000 Euro. Tatsächlich liegt der Betrag heute aber bei 6.000 bis 8.000 Euro – in vielen Regionen sogar deutlich darüber.

Anzeige

Aufklärung braucht es auch, wenn es um eine geeignete Form der finanziellen Vorsorge geht. Schließlich kommt es darauf an, dass die benötigte Summe auch garantiert zur Verfügung steht, ganz gleich zu welchem Zeitpunkt der Todesfall eintritt. Sparbuch, Sparplan und Aktienfonds können dies in der Regel nicht leisten. Mit einer zweckgebundenen und zum Schonvermögen zählenden Sterbegeldversicherung laufen Menschen dagegen nicht Gefahr, ihren Liebsten über die Trauer hinaus auch noch unerwartete finanzielle Belastungen aufzuerlegen.

Seite 1/2/