Hintergrund: Laut Zahlen des Gesamtverbands der Versicherungswirtschaft (GDV) sind aktuell 26,44 Millionen Pflegetagegeld-Policen im Umlauf. Aufgrund des Erfolgs der Produkte geraten Pflegetagegeldversicherungen immer mehr ins Interesse der Rating-Häuser. So haben in einem aktuellen Rating die Experten von Morgen und Morgen 238 Tarife und Tarifkombinationen anhand von 37 Leistungsfragen geprüft.

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Erfüllte ein Tarif die Bedingung hinter einer Leistungsfrage, erhielt er Punkte zugeteilt. Die Fragen waren nach ihrer Bedeutung für die Produktqualität unterschiedlich gewichtet:

  • Zwölf der Fragen brachten je einen Punkt.
  • Zwanzig der Fragen brachten je drei Punkte.
  • Fünf „sehr wichtige“ Fragen für die Produktqualität brachten je fünf Punkte.

Punkte für einen Tarif wurden addiert, um sie sodann in eine Note gemäß der bekannten M&M-Sternbewertung zu übersetzen:

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  • Ein Tarif, der siebzig Punkte und mehr erreicht, erhält fünf Sterne für sein „ausgezeichnetes“ Abschneiden.
  • Ein Tarif, der mindestens 57 Punkte erreicht, erhält vier Sterne für sein „sehr gutes“ Abschneiden.
  • Ein Tarif, der mindestens 45 bis 56 Punkte erreicht, erhält drei Sterne für sein „durchschnittliches“ Abschneiden.
  • Zwei Sterne sind im Ergebnis „schwach“ – auch hierfür muss noch eine Mindestpunktzahl erreicht werden von mindestens 35 Punkten.
  • Wer nur einen Stern erhält, der schneidet hingegen „sehr schwach“ ab.

Die schlechteste Note – ein Stern für „sehr schwaches“ Abschneiden, musste im Pflegetage-Rating nicht vergeben werden. 41 Tarife aber schnitten „schwach“ ab. Versicherungsbote zeigt in seiner Bildstrecke, welche Unternehmen mit ihren Produkten betroffen sind. Die Testergebnisse sind auf der Webseite der Ratingexperten verfügbar.