Was die Erfindung des Telefons mit der Online-Beratung zu tun hat

Dem Italiener Innocenzo Manzetti gelang es 1864 zum ersten Mal, mittels eines von ihm entwickelten Apparates die menschliche Stimme einen halben Kilometer weit zu übertragen. Eine Sensation! Trotzdem glaubte niemand daran, dass diese Technik einmal hilfreich sein oder sich gar durchsetzen könnte. Wie falsch die Zweifler lagen, denn: Manzetti legte den Grundstein für das Telefon.

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Angesichts der Weiterentwicklung dieser Technik in den letzten 100 Jahren kann man eigentlich nur staunen. Heute sind Telefone kleine Taschencomputer, mit denen die Menschen parallel ins Internet gehen und telefonieren können. Sie sehen sich unterwegs Filme an oder chatten mit ihren Freunden und Angehörigen. Das Telefon, heue Smartphone, gehört zu unserem Alltag wie das tägliche Zähneputzen. Auch für die Generation 50+.

Und die Online-Beratung? Die wird immer noch kritisch, oft ablehnend beäugt. Dabei ist sie die logische Fortsetzung des Telefons. Denn jedes Kunden-Telefonat gewinnt durch die Online-Beratung an Wert und Qualität. Das gilt auch für Berater älteren Semesters, denn deren Kunden nutzen ebenfalls täglich das Internet und Smartphones.

Angst vor der Technik? – Unnötig!

Warum also sträuben sich so viele ältere Vermittler, sich mit der Online-Beratung zu befassen? Ein Grund ist die Angst vor der neuen Technik. So weit, so gut. Aber: Inzwischen sind so viele Tools für Online-Beratung auf dem Markt, dass sich für jeden die passende Software findet. Es gibt Programme, die etwas komplexer strukturiert sind, aber auch Lösungen, die sich sehr intuitiv und leicht bedienen lassen. Es gilt, sich mit dem Angebot zu befassen und sich gegebenenfalls Rat vom Experten zu holen, wenn es in Richtung Anschaffung geht.

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Darüber hinaus sind für die Online-Beratung in der Regel keine weiteren Investitionen nötig: Telefon, Computer, Internet und gegebenenfalls eine Webcam gehören in jedem Maklerbüro zur Grundausstattung. Ist die passende Software schließlich gefunden, heißt es üben und Praxiserfahrung sammeln – so, wie bei allen beruflichen Neuerungen.