Das Neugeschäft in Leben stieg um gut 10,9 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Insbesondere die Umstellung auf kapitalmarktnahe Produkte hätten die Ergebnisse gepusht. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

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Schaden-Kosten-Quote steigt

Die Komposit-Sparten legten beim Umsatz um 1,3 Milliarden Euro auf jetzt 53,6 Milliarden Euro zu. Gleichzeitig kletterte das operative Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 13,3 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro. Vor allem eine verbesserte Kostenquote und das Ausbleiben von Großschäden aus Naturkatastrophen halfen dem Versicherer. Dadurch sei auch die Schaden-Kosten-Quote um 1,2 Prozentpunkte auf 94,0 Prozent gesunken.

„Wir haben unser Ziel einer Schaden-Kosten-Quote von 94 Prozent dank einer nachhaltig disziplinierten Zeichnungspolitik sowie insbesondere einer verbesserten Kostenquote erreicht.”, freutesich Finanzvorstand Terzariol.

Im Bereich der Kapitalanlagen vermeldet der Konzern ebenfalls gute Zahlen. Demnach wuchs das operative Ergebnis im Jahr 2018 um 3,7 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro. Gesunken ist das für Dritte verwaltete Vermögen. Hier fielen die Zahlen um 12 Milliarden Euro auf 1.436 Milliarden Euro.

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Einen Tag vor Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen hatte die Allianz ein erneutes Rückkaufprogramm für eigene Aktien angekündigt. In Summe sollen bis zu 1,5 Milliarden Euro investiert werden. Das Programm solle am 1. März 2019 starten und bis spätestens zum Jahresende andauern. Die erworbenen Anteile will der Versicherer einziehen. Dadurch soll die Zahl der Aktien am Markt verringert werden. Ähnliche Programme hatte es bereits in der Vergangenheit gegeben. Insgesamt seien durch Aktienrückkäufe bisher rund sechs Milliarden Euro ausgeschüttet worden, berichtet das "Handelsblatt"