Debeka habe "keinen Mitarbeiter zu viel"

Eine Position, die sich auch in der Personalpolitik widerspiegelt. Die Konkurrenz setzt auf verringerte Vertriebskosten und eine Reduzierung der Mitarbeiter – exemplarisch hierfür der Konzernumbau der Allianz (der Versicherungsbote berichtete). Brahm hingegen beteuert gegenüber der Süddeutschen: Man habe „keinen Mitarbeiter zu viel“.

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Zwar soll es tatsächlich eine Reduzierung von Personal geben, weil man weniger Leistungssachbearbeiter benötigen würde. Diese Mitarbeiter aber sollen umgeschult werden. Hingegen will der Versicherer die Zahl der Außendienstmitarbeiter und damit das Vertriebspersonal sogar ausbauen – ein Kontrast zur Konkurrenz, den auch die Süddeutsche in ihren einleitenden Worten würdigt.

Hintergrund: Das Interview der Süddeutschen mit Debeka-Chef Thomas Brahm wurde am 11. Februar 2019 veröffentlicht und ist online abrufbar. Thomas Brahm führt den Versicherungskonzern seit dem 01. Juli 2018. Die Konstanz in der Personalpolitik, die aus dem Interview durchscheint, spiegelt sich auch in seiner Person: Brahm selber absolvierte beim Versicherer seine Lehre zum Versicherungskaufmann, stieg vom Mitarbeiter zum Personal- und voriges Jahr zum Vorstandschef auf (der Versicherungsbote berichtete).