Im September 2017 hatten insgesamt 30 Unternehmen aus der Versicherungswirtschaft den Verein "InsurLab Germany e.V." gegründet. Das Insur Lab soll Versicherungsunternehmen und InsurTech-Startups dabei helfen, sich besser zu vernetzen. Dadurch soll der Standort Köln zu einer Insurtech-Schmiede gemacht werden.

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Für die Umsetzung der hohen Ziele konnten mit Mathias Bühring-Uhle, Ulrich Pasdika und Walter Botermann durchaus namhafte Personen aus der Versicherungswirtschaft gewonnen werden. Zudem wird der Kreativ-Zirkel, der seinen Sitz im ehemaligen Carlswerk in Köln-Mülheim hat, aktuell vom ehemaligen Ergo-Chef Torsten Oletzky koordiniert. Im Dezember hatte die Plattform einen weiteren prominenten Zugang. Sebastian Pitzler soll spätestens zum 1. April 2018 neuer Geschäftsführer werden. Der 36-Jährige ist aktuell Leiter des Ergo Digital Lab in Berlin.

Inzwischen ist die Insurtech-Schmiede kräftig gewachsen. Während zum Start erst 30 Mitglieder an Bord waren, sind es nun immerhin schon 45 Unternehmen. Neu im Kreis des InsurLab-Teams sind unter anderem der Versicherungskonzern Wüstenrot & Württembergische, die Deutsche Rückversicherung, der Versicherungsmakler Ecclesia, das Startup Moneymeets, der Softwareanbieter IBM sowie die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young. Damit zählt der Trägerverein 26 Versicherer. Zur Gründung waren es noch 18 Versicherer. Zu diesen gehören Alte Leipziger, Arag, Axa, Barmenia, Concordia, DEVK, Debeka Gen Re, Gothaer, Ideal, Inter, LVM, Rheinland Versicherung, Provinzial, R+V, Scor, VGH und VHV. Hinzu kommen Dienstleister, Start-Ups und Initiatoren, um die Stadt Köln sowie zwei Kölner Hochschulen.

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Nun hat der Verein sein Arbeitsprogramm für 2018 veröffentlicht. So sollen in diesem Jahr die Themenschwerpunkte „Digitalisierung der Kundenkommunikation“, „Künstliche Intelligenz und Prognosealgorithmen“ sowie „Blockchain / Smart Contracts“ beackert werden. Zudem werde es eine Reihe von weiteren Aktivitäten geben. So sei unter anderem für April ein Accelerator-Programm geplant. Überdies stünden zwei Pitch-Days, ein Reverse-Pitch-Day, ein großer Hackathon, Diskussionsrunden zu den Schwerpunktthemen sowie regelmäßige Meetups auf der Agenda. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung hervor.