Im September 2017 hatten insgesamt 30 Unternehmen aus der Versicherungswirtschaft den Verein "InsurLab Germany e.V." gegründet. Das Insur Lab soll Versicherungsunternehmen und InsurTech-Startups dabei helfen, sich besser zu vernetzen. Dadurch soll der Standort Köln zu einer Insurtech-Schmiede gemacht werden.

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Inzwischen zählt der Kreativ-Zirkel, der seinen Sitz im ehemaligen Carlswerk in Köln-Mülheim hat, 61 Mitglieder. Erst im April hatte der Verein sechs weitere Unternehmen hinzugewinnen können. Damals hatten sich die Mecklenburgische Versicherungsgruppe, die NRW.BANK, die Unternehmensberatung BÜLOW & QVARTZ, die Forschungsstelle für Versicherungswesen der Universität Münster, das Insurtech mailo und der Anbieter von Cloud-Dienstleistungen Amazon Web Services dem Insurtech-Brutkasten angeschlossen.

Spannend dürfte der Einstieg der Amazon Web Services werden. Das Tochterunternehmen des Online-Händlers Amazon ist immerhin der weltweit größte Anbieter von Cloud-Dienstleistungen und könnte damit dem Kölner Verein einen technischen Mehrwert bringen. Gleichzeitig schnuppert der Internetriese seit längerer Zeit am Versicherungsmarkt.

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Kurz darauf hatten sich auch der Versicherer Helvetia sowie die beiden Kölner Startups mailo und PBM – Personal Business Machine der Insurtech-Gruppe angeschlossen. Mittlerweile ist der Trägerverein um weitere sieben Unternehmen größer. Neu im Kreis des InsurLab-Teams sind unter anderem der IT-Dienstleister msg systems AG, der Versicherer PrismaLife AG und die fünf Insurtechs Startups Enrion, enzuranz, freeyou, Tech11 und ubirch. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung hervor.