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Schüler-BU

Warum werden immer mehr Schüler gegen Berufsunfähigkeit versichert?

Wenn jemand durch Krankheit und/oder Unfall berufsunfähig wird, dann ist dieser Person zunächst aus dem Leben gerissen. Die Folgen einer BU werden vorab aber oft nicht gesehen.(c) RichVintage/istockphoto.com

Schüler erzielen noch kein Einkommen, dessen Schutz wichtig wäre. Ist es deshalb Unsinn, Schüler mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung abzusichern? Immer mehr Versicherer bieten für diese Zielgruppe Produkte an, auch die Verkaufszahlen steigen. Warum? Weil die heutigen Schüler die Berufstätigen von morgen sind. Ein Gastbeitrag von Ingo Gerlach, Produktmanager der Basler Versicherungen.

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Durch Krankheit und Unfall aus dem Leben gerissen

Ingo Gerlach verantwortet seit 2009 als Produktmanager bei der Basler Lebensversicherungs-AG die Produkte für die Arbeitskraftabsicherung. Im Unternehmen ist er seit 2003 tätig.(c) Basler Versicherungen, Ingo Gerlach Mütter und Väter wollen ihre Kinder schützen. Allerdings denken viele Eltern und auch Großeltern dabei oftmals nur an Unfälle und deren Folgen. Weniger als ein Prozent der schwerbehinderten Kinder und Jugendlichen haben sich ihre Beeinträchtigung jedoch bei einem Unfall zugezogen. Meist wird übersehen, dass viel häufiger Krankheiten der Grund sind, dass Kinder dauerhaft eingeschränkt werden – im Alltag, in der Schule und später im Beruf.

Psychische Erkrankungen sind bei den Berufstätigen die häufigste Ursache für den Verlust des Einkommens. Auch bei Schülern ist diese Ursache auf dem Vormarsch: Laut einer DAK-Studie aus dem Jahr 2011 soll bereits jeder dritte Schüler in Deutschland an depressiven Stimmungen leiden. So haben sich seit dem Jahr 2000 vollstationäre Behandlungsfälle durch Depressionen bei unter 15-Jährigen verzehnfacht (Statistisches Bundesamt, Destatis, 2017). Unter welchem Druck die Kinder in der heutigen Zeit stehen, wird unter anderem im Buch „Burnout-Kids“ von Michael Schulte-Markwort, einem Universitätsprofessor aus Hamburg, sehr eindrucksvoll beschrieben.

Die Folgen werden oft nicht gesehen

Bei schweren Krankheiten und Unfällen in der Freizeit gibt es keine staatlichen Leistungen für Schüler. Nur auf dem Weg zur Schule greift die gesetzliche Unfallversicherung. Also gibt es nur eine sehr geringe Absicherung. Viele Eltern unterschätzen aber auch ihre eigenen psychische und zeitliche Belastung durch eine längere Erkrankung ihres Kindes. Die Folgen sind weitreichend:

  • hohe zusätzliche Kosten und großer Aufwand für die Betreuung des Kinder
  • Einschränkungen in der schulischen Ausbildung und bei der Berufswahl des Kindes
  • Den Kindern kann gegebenenfalls nicht jede Unterstützung für die Entwicklung gewährt werden
  • Die Eltern müssen bis ins hohe Alter ihre Kinder finanziell unterstützen
  • fehlende finanzielle Mittel für den Aufbau einer eigenenAltersvorsorge
  • Einschränkungen bei den Freizeitaktivitäten und in der beruflichen Karriere der Eltern

Eine Empfehlung fürs Leben

Häufig werden Unfallversicherungen oder Kinderinvaliditätsversicherungen angeboten, die aber leider nur eine geringe Abdeckung bieten. Dazu kommt, dass hier oft nur einmalige Beträge und keine Renten gezahlt werden.

Für Schüler ab dem Alter von zehn Jahren gibt es einige Versicherer, die einen qualitativ höherwertigen Schutz anbieten: die Berufsunfähigkeitsversicherung. Damit wird der Verlust der Arbeitskraft dauerhaft bis zum Altersrentenbeginn abgesichert. Die einmal zugesagte Absicherung bleibt auch dann erhalten, wenn später ein deutlich riskanterer Beruf ausgeübt wird. Und im Leistungsfall können durch die Rentenzahlungen dauerhaft Ausgaben zum Unterhalt und zur Förderung des Schülers und späteren Erwachsenen bestritten werden.

Staffelbeitrag vereinbaren

Eine frühzeitige Absicherung ist in der Regel sehr günstig. Wem das noch zu teuer ist, der kann bei einigen Anbietern einen so genannten Staffelbeitrag vereinbaren. Dabei werden in den ersten Jahren die Beiträge stark reduziert, und das bei vollem Versicherungsschutz. Erst später, wenn eine berufliche Tätigkeit aufgenommen wird, ist der volle Beitrag zu zahlen.

Es gibt aber auch weitere Möglichkeiten, die allesamt einen erheblich geringeren Versicherungsschutz bieten. Dazu gehören unter anderem die Grundfähigkeitsversicherung und die Multi-Risk-Versicherung, die keinen Schutz vor psychischen Erkrankungen bieten und auch keinen direkten Bezug zur jeweiligen Tätigkeit haben. Oder die so genannte Schulunfähigkeitsversicherung: Dabei handelt es sich um eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung mit der Option auf Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Hier sind die zwei größten Nachteile der zeitlich begrenzte Schutz und der fehlende Bezug auf die berufliche Tätigkeit.

Fazit:

Es gibt einige gewichtige Gründe für eine Schüler-Berufsunfähigkeitsversicherung:

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  • Durch frühzeitiges Absichern ist der Schutz günstig
  • Vorerkrankungen sind häufig nicht vorhanden, wodurch der Abschluss einer Versicherung überhaupt erst möglich wird
  • Bei der späteren Wahl eines risikoreichen Berufes wäre eine Absicherung oft gar nicht mehr möglich

Ein Gastbeitrag von Ingo Gerlach, Basler Lebensversicherung AG

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