Facebook ProfilTwitter ProfilGoogle Plus ProfilXing Profil
Insurtech

Knip und Komparu fusionieren – Just muss gehen

Momentmal/Pixabay

Das Insurtech Knip und die niederländische Anbieter für Vergleichssoftware Komparu fusionieren. Das neue Unternehmen soll Digital Insurance Group heißen und als europäische Plattform für das digitale Versicherungsgeschäft agieren. Während ein Team aus rund 70 Mitarbeitern an dem neuen Projekt arbeiten soll, werde Knip-Gründer Dennis Just nicht mehr dabei sein.

Anzeige


Bereits im September 2016 verkündeten der digitale Versicherungsmakler Knip und das niederländische Technologieunternehmen Komparu eine Zusammenarbeit. Zusammen wollten beide Unternehmen Projekte realisieren. So sollten unter anderem neue Vergleichsrechner für Versicherungsprodukte gebaut werden. Die Kooperation schien logisch. Schließlich ist der niederländische Investor Orange Growth Capital an beiden Unternehmen beteiligt.

Nun haben die Partner ihre Fusion bekannt gegeben. Künftig wolle das neue Unternehmen mit dem Namen Digital Insurance Group auftreten.

Knip-Gründer geht von Bord

Neuer CEO der Gruppe sei Ingo Weber, in dessen Vita unter anderem Geschäftsführer des Verbraucherportals Verivox und Managing Director der Rückversicherer Swiss Re und GE Insurance stehen.

Während der Mitgründer von Komparu, Roeland Werring, künftig als Group CTO agieren soll, liegt die Zukunft des Knip-Gründers Dennis Just außerhalb des Unternehmens. Am neuen Projekt, das seine Heimat in Amsterdam haben werde, sollen rund 70 Mitarbeiter von Knip und Komparu arbeiten.

Knip-Downloads knicken ein

Das Insurtech Knip hatte Stand 2015 knapp 14 Millionen Euro an Investitions-Kapital eingesammelt. Doch zuletzt schien das Startup angeschlagen. So konnten nur noch wenige Verbraucher von der App überzeugt werden. Diese wurde im April nur noch gut 400 Mal heruntergeladen. Im gleichen Zeitraum kam Mitbewerber Clark auf 64.000 Downloads seiner App.

Im vergangenen Jahr hatte Knip-Chef Dennis Just per Twitter den 20.000 Knip-Kunden verkündet. Das war den Geldgebern vielleicht doch zu wenig Wachstum. Denn: Die Transaktion wurde von den bestehenden Investoren Orange Growth Capital, Route66, Red Alpine und QED unterstützt und finanziell begleitet, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Das könnte auf sanften Druck der Investoren zur Fusion und zum Aus für Just hindeuten.

Anzeige



Newsletter bestellen

Artikel bewerten

gefällt mir
 
55
1
 
Das könnte Sie auch interessieren
Artikel empfehlen

Anzeige

Newsletter bestellen

Anzeige