Die Ergo Versicherungsgruppe AG hat ihr italienisches Tochterunternehmen Ergo Italia an den europäischen Private Equity Investor Cinven verkauft. Über den Kaufpreis vereinbarten beide Parteien Stillschweigen. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung des Unternehmens hervor.

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Zu den veräußerten Unternehmen gehören auch die Versicherungsgesellschaften Ergo Previdenza und Ergo Assicurazioni, sowie der Versicherungsvermittler Ergo Italia Direct Network und die Servicegesellschaft Ergo Italia Business Solutions.

Ergo will Garantieprodukte reduzieren

Die Versicherungsgesellschaften Ergo Previdenza und Ergo Assicurazioni sind in den Bereichen Schaden-/Unfallversicherungen sowie Lebensversicherungen und Krankenversicherungen aktiv. Ihre Prämieneinnahmen beliefen sich 2014 auf 359 Millionen Euro. Auf dem italienischen Lebensversicherungsmarkt stand die Gruppe zuletzt lediglich an 29. Stelle. Im italienischen Nicht-Lebens-Versicherungsmarkt rangierte die Ergo-Tochter auf Rang 30.

Mit dem Verkauf will der Versicherungskonzern nun auch im Ausland das traditionelle Lebensversicherungsgeschäft mit Garantieprodukte reduzieren. Erst im September hatte der deutsche Branchenriese den weitgehenden Ausstieg aus dem Geschäft mit klassischen Lebensversicherungen verkündet. Künftig wolle das Unternehmen verstärkt auf Produkte ohne Garantiezins setzen.



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