14,5 Millionen Bundesbürger haben Angst davor, im Alter arm zu sein. Besonders große Sorgen machen sich laut Umfrage Frauen und junge Menschen. Dabei fürchten sich 46 Prozent der weiblichen Befragten und 32 Prozent der männlichen Befragten vor Altersarmut. 57 Prozent der 18- bis 29-Jährigen sowie 40 Prozent der 40- bis 49-Jährigen glauben, im Alter den Gürtel deutlich enger schnallen zu müssen. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die TNS Infratest im Auftrag der Stuttgarter Lebensversicherung a. G. durchführte. Befragt wurden 1084 erwerbsfähige Personen im Alter zwischen 18 und 55 Jahren.

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Rente: Altersarmut wird das soziale Problem der Zukunft

85 Prozent aller Befragten sind sich sicher, dass die gesetzliche Rente nicht für den Erhalt des Lebensstandards reicht. 47 Prozent aller Befragten befürchten, nicht genügend für das Alter vorgesorgt zu haben.

Ralf Berndt, Vorstand Vertrieb und Marketing bei der Stuttgarter, sagt zu den Ergebnissen der Befragung: „Die Studie zeigt deutlich, dass Altersarmut das soziale Problem der Zukunft unserer Gesellschaft sein wird. Dass viele Menschen dies offensichtlich erkannt haben und dennoch nichts dagegen unternehmen, sollte allen Institutionen aus dem Bereich der Altersvorsorge zu denken geben. Auch wir Versicherer sind gefordert, dagegen zu steuern. Mit besseren Produkten, verständlicheren Angeboten, individueller Beratung – um bei der Lösung dieses gesellschaftlichen Problems zu helfen“.

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Rechnet man bei den Gründen für eine fehlende Altersvorsorge die fehlenden finanziellen Mittel heraus, geben 61 Prozent der Befragten an, sich später darum kümmern zu wollen. 56 Prozent sind unsicher, welche Form der Altersvorsorge am besten geeignet ist. Immerhin noch 24 Prozent geben als Begründung an, sie hätten nicht das Gefühl, privat vorsorgen zu müssen.

Stuttgarter Lebensversicherung a.G.