Im Zuge der Umsetzung der neuen Markenstrategie plant Versicherer die Bayerische den weiteren Ausbau des Vertriebsnetzes. Bereits im Januar hatte das Unternehmen vermeldet, sich 2014 verstärkt auf den Maklervertrieb fokussieren zu wollen. Dazu wurde, neben den vier Maklerdirektionen Süd, West, Nord und Ost, ein zusätzlicher Dienstleistungs-Service installiert und Maximilian Buddecke zum neuen Leiter des Maklervertriebs eingesetzt.

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Die Bayerische sucht 200 neue Vermittler

Nun will die Versicherungsgruppe auch den Ausschließlichkeitsvertrieb vorantreiben. Rund 200 neue Vermittler sollen zu den bereits aktiven 300 Vermittlern hinzustossen. Bei der Auswahl der neuen Vermittler will das Unternehmen noch mehr auf die Qualität achten. Die Vermittler müssten „besser ausgebildet sein und die ganzheitliche Beratung beherrschen“, fordert Vertriebsvorstand Martin Gräfer.

Einhergehend mit der Umsetzung der neuen Markenstrategie soll die Serviceorganisation der Bayerischen auch auf besseren Service für Kunden und Vertriebspartner ausgerichtet werden.

Beitragseinnahmen steigen 2013 um 11 Prozent

Für das vergangene Geschäftsjahr vermeldete die Versicherungsgruppe einen Anstieg der Beitragseinnahmen von 11 Prozent auf 437 Millionen Euro. Der Rohgewinn betrug 25,7 Millionen Euro. „Wir sind, gerade angesichts des schwierigen Marktumfelds, mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr sehr zufrieden“, sagt Dr. Herbert Schneidemann, Vorstandsvorsitzender der Bayerischen.

Auch die Neue Bayerischen Beamten Lebensversicherung AG, die operative Tochter für Lebensversicherungs-Produkte, konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter zulegen. Hier stiegen die Brutto-Beitragseinahmen von 103,7 Millionen Euro auf 129,6 Millionen Euro. Wesentlich trug dabei auch der Anstieg der laufenden Beiträge um 7,7 Prozent bei. Gleichzeitig sank die Verwaltungskostenquote auf 2,3 Prozent (2,7 Prozent).

Beim Kompositversicherer Bayerische Beamten Versicherung AG zeigte die Portfolio-Optimierung deutliche Fortschritte: Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit betrug 4,4 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte der Kompositversicherer noch einen Verlust von 1,2 Millionen Euro eingefahren.

Die Bayerische