Wer als Anleger Geld verdienen will, kommt an Aktien nicht vorbei - so Öko-Test in seiner Juli-Ausgabe. Inflationsbereinigt hätten Aktien zwischen 1963 und 2012 jedes Jahr 4,8 Prozent Rendite erzielt. Kurzfristige Anlagen hingegen, wie beispielsweise Tagesgeld, waren mit 1,7 Prozent nicht so ertragreich.
Doch wer Aktien selbst kauft, muss sich ständig informieren, auf ausreichende Risikostreuung achten...- also viel Zeit investieren. Anlegern, die diesen Aufwand scheuen, rät Öko-Test zu Aktienfonds. Doch das Funktionieren solcher Sparpläne hängt ebenfalls vom Umfeld an den Börsen ab. Als wichtigste Regel nennt die Zeitschrift, dass Anleger nicht die Nerven verlieren sollen, wenn die Kurse sinken. Ausharren würde sich bezahlt machen. Denn bei entsprechend langer Anlagedauer könnten Wertverluste mehr als wettgemacht werden.

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Doch das klappt nur, wenn das Risikomanagement von Fonds auch wirklich funktioniert – was nach der Öko-Test-Untersuchung leider häufig nicht der Fall sei. Grund: Die Fondsmanager schmälern durch häufige und unnötige Portfolioumschichtungen, hohe Handelskosten oder unzureichende Streuung die Ertragschancen der Anleger.
Doch es gibt eine Alternative: Sogenannte ETFs – das steht für börsennotierte Indexfonds. Sie bilden stur den Index von Aktien-, Bond- und Rohstoffmärkten nach und kommen daher ohne teures Management aus. ETFs sind bis zu 80 Prozent günstiger als herkömmliche, aktiv gemanagte Fonds.

Öko-Test listet in seiner aktuellen Ausgabe insgesamt zehn ETFs auf, die in den vergangenen 12 Monaten bis zu 31 Prozent Wertentwicklung bei minimalsten Kosten vorweisen konnten.

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Das Öko-Test-Magazin Juli 2013 gibt es seit dem 28. Juni 2013 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

ÖKO-TEST