Die Münchener Rück plant für das Geschäftsjahr 2012 die Ausschüttung einer höheren Dividende. Dem steht lediglich die Zustimmung der Hauptversammlung im Weg. Sollte diese dem Plan des Vorstandsvorsitzenden Nikolaus von Bomhard folgen, können sich Aktionäre im April 2013 über eine n Anstieg der Dividende von 6,25 Euro auf 7,00 Euro je Aktie freuen.

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Münchener Rück schüttet rund 1,3 Milliarden Euro Dividende aus

Das wären auf der Basis der sich gegenwärtig im Umlauf befindenden Aktien insgesamt knapp 1,3 Milliarden Euro. „Wir freuen uns, dass wir auch 2013 mit einer Dividendenrendite von 5,2 Prozent zu den Spitzenreitern im DAX 30 gehören“, erklärte Vorstandsvorsitzender von Bomhard.

Nikolaus von Bomhard, Vorstandsvorsitzender der Münchener Rück, zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung für 2012: „Mit einem Gewinn von 3,2 Mrd. Euro haben wir ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Ausschlaggebend dafür war, dass wir auf dem soliden Fundament unseres bewährten Risikomanagements und einer disziplinierten Zeichnungspolitik profitable Geschäftschancen erkannt und genutzt haben.“

Trotz der Schäden durch Sturm Sandy, des Kreuzfahrtschiffs „Costa Concordia“ und der Schäden infolge der anhaltenden Dürre in großen landwirtschaftlichen Anbaugebieten der USA, belief sich die Summe der Schäden aus Naturkatastrophen im Gesamtjahr auf nur rund 1,3 Milliarden Euro.

Deutliche Steigerung im LV-Geschäft

Insgesamt erwirtschaftete die Münchener Rück ein operatives Gewinn für 2012 von 5,4 Milliarden Euro und erhöhte so das Eigenkapital von 23,3 Milliarden Euro auf 27,4 Milliarden Euro. Speziell in der Rückversicherung verzeichnete die Münchener Rück deutlich höhere Beitragseinnahmen. Diese stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 8,2 Prozent auf 28,2 Milliarden Euro. In der Lebensversicherung stieg der Umsatz gar auf 17,4 Prozent und somit auf ein Bruttobeitragsvolumen von 11,1 Milliarden Euro.

Münchener Rück plant mit 3 Milliarden Euro Gewinn für 2013

Das anhaltende Niedrigzinsniveaus geht nicht auch an der Münchener Rück nicht spurlos vorbei. Dennoch zeigte sich Finanzvorstand Jörg Schneider optimistisch: „Unser breit diversifiziertes Portfolio und die vergleichsweise langen Laufzeiten unserer festverzinslichen Wertpapiere helfen uns, den Effekt niedriger Zinsen auf den laufenden Zinsertrag abzumildern.“

Für 2013 zeigte sich von Bomhard optimistisch: „Auch wenn die Konsolidierung der Staatsfinanzen und hohe Arbeitslosigkeit die konjunkturelle Dynamik in vielen Industrieländern schwächen werden, bleiben wir für unser Geschäft optimistisch. Für 2013 streben wir ein Ergebnis von annähernd 3 Milliarden Euro an.“