Schon vor der Eröffnung der Fußball-Europameisterschaft am 8. Juni 2012 hebt die Vorfreude auf das Turnier die Stimmung in Deutschland. Knapp jeder vierte Bundesbürger (23 Prozent) freut sich auf das sportliche Großereignis. Das sind beinahe ebenso viele wie vor Beginn der Fußball-EM 2008. Damals sagten 25 Prozent, dass der Ausblick auf die bevorstehende Europameisterschaft ihre Stimmung „stark“ oder „sehr stark“ hebe. Erneut freuen sich besonders Männer auf das Fußballspektakel: 36 Prozent fiebern dem Anpfiff entgegen. Bei den Frauen sind es zwölf Prozent. Damit heizt die Fußball-EM die Stimmung bei den Männern stärker an als 2008 (plus vier Prozentpunkte). Bei den Frauen ist die Vorfreude dagegen weniger groß als noch vor vier Jahren (minus sieben Prozentpunkte). Das zeigt die aktuelle Allianz Zuversichtsstudie, eine Untersuchung der Allianz Deutschland AG in Zusammenarbeit mit der Universität Hohenheim.

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Fußball-EM ist Stimmungs-Stimulator für die Generation „U30“

Am stärksten hat sich das Fußballfieber bislang in der Gruppe der unter 30-Jährigen ausgebreitet: Hier geben 36 Prozent an, dass der Ausblick auf die EM sich positiv auf ihre Stimmung auswirkt. In der Altersgruppe zwischen 50 und 59 Jahren ist die Vorfreude am wenigsten ausgeprägt: Nur 13 Prozent sagen, dass die anstehende Europameisterschaft ihre Stimmung hebt.

Im Vergleich nach Altersgruppen zeigen die Stimmungsprofile von Frauen und Männern sehr unterschiedliche Ergebnisse: Während Frauen von 14 Jahren bis über 60 eine ähnliche, eher zurückhaltende Vorfreude teilen (elf bis 15 Prozent), freuen sich Männer je nach Alter mehr oder weniger stark auf die Fußball-EM (15 bis 55 Prozent).

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„Insbesondere junge Menschen haben sehr positive Erinnerungen an die letzten Fußball-Großereignisse“, sagt Prof. Dr. Frank Brettschneider von der Universität Hohenheim, der die Allianz Zuversichtsstudie wissenschaftlich begleitet. „Vor allem die Aussicht auf das Sommerwetter und die ausgelassene Stimmung auf den Fan-Meilen versetzen die Jüngeren schon jetzt in Hochstimmung.“