Mit dem Baustein "Elektro-Plus" besteht erstmals die Möglichkeit, den Akku als einen zentralen und auch teuren Teil eines Elektrofahrzeuges über den Kaskoschutz hinaus "rundum" abzusichern. Damit sind die Fahrzeugbesitzer unter anderem auch vor den finanziellen Folgen von Bedienfehlern geschützt.

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Absicherung bei Bedienfehlern

Herzstück des Elektrofahrzeugs ist der Akku, der bei einem PKW etwa ein Drittel des Gesamtfahrzeugwertes ausmachen kann. Zwar wird der Akku bisher über die Kaskoversicherung abgedeckt, doch sind dabei die versicherten Gefahren eingeschränkt.
Der Zurich-Baustein "Elektro-Plus" umfasst auch den Schutz vor den finanziellen Folgen von Bedienfehlern. Wird der Akku beispielsweise im Winter bei Frost nicht regelmäßig voll aufgeladen, kann es zum Ladeschaden kommen. Dies ist ein Risiko, das nicht über den Kaskoschutz läuft, nun aber abgesichert werden kann. Für Kunden mit einer Vollkaskoversicherung gilt dabei zusätzlich: Schäden innerhalb dieser Deckung am Akku haben keine Auswirkungen auf den Schadenfreiheitsrabatt, dieser bleibt unverändert.

Elektro-Zweiräder jetzt auch mit eigenem Akkuschutz

Zurich bietet auch Fahrern von elektronischen Zweirädern mit amtlichen Kennzeichen ab April einen eigenständigen Absicherungsbaustein, der den Akku des Fahrzeugs risikogerecht abdecken soll. Mit "Elektro-Kasko" können Kunden frei wählen, ob sie den Akku ihres Elektro-Zweirads Kasko versichern möchten. Der Schutz gegen Bedienfehler muss zusätzlich vereinbart werden ("Elektro-Plus").

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Entlastung für Fahrer mit Leasing-Akku

Verschiedene Hersteller verkaufen Elektro-PKW ohne Akku, bieten diesen aber separat gegen eine monatliche Leasing-Rate an. Eigentümer des Akkus ist in diesen Fällen der Fahrzeughersteller, welcher auch die Risiken einer Beschädigung trägt. Um den Käufer finanziell zu entlasten, können PKW-Fahrer mit Leasingakku diesen bei Zurich nun aus dem Versicherungsschutz ausschließen und erhalten dadurch einen Nachlass auf ihren Beitrag.