Ich will dann mal weg nach Bali – was muss man beachten? (Teil 3)
Bali gilt seit Jahren als Sehnsuchtsort für Aussteiger, Selbstständige und digitale Nomaden. In der neuen Folge des Podcasts „Ich will da mal weg“ sprechen wir mit Julia Starkey, die seit 2017 mit ihrer Tochter auf Bali lebt, und Omer Dotou vom BDAE. Im dritten und letzten Teil geht es um das Bildungssystem, Homeschooling, Schulpflicht, Naturgefahren, gefährliche Tiere, religiöse Feiertage und die Frage, warum man beim Auswandern nach Bali auch ein Stück seines Deutschseins loslassen sollte.

Wer kennt’s nicht? Alles und jeder nervt: Arbeit, Bürokratie, Mitmenschen. Man möchte am liebsten sagen: „Ich bin dann mal weg“ und dann auch wirklich weg sein. Ich meine nicht wie Hape Kerkeling auf dem Jakobsweg wandern, sondern komplett auswandern oder zumindest für längere Zeit mal wo anders leben.
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Aber wie stellt man das an, ohne später als mahnendes Beispiel bei „Goodbye Deutschland“ zu landen? Ganz einfach: Man spricht mit Menschen, die diesen Schritt schon gegangen sind, mit Experten, die sich mit dem Auswanderern in das Land auskennen, oder am besten mit beiden.
Und genau das macht MarKo Petersohn in unserem Podcast-Format: „Ich will dann mal weg“, das in Kooperation mit dem BDAE entstand ist. An dieser Stelle ein großes DANKE dafür!
Ich will dann mal weg nach Bali
Was muss man wissen, wenn man nach Bali auswandern oder zumindest längere Zeit dort leben möchte? Die indonesische Insel wirkt auf viele wie der perfekte Ort für ein neues Leben: Sonne, Meer, internationale Community, digitale Infrastruktur und ein Alltag, der auf den ersten Blick deutlich entspannter erscheint als in Deutschland.
Doch wer nicht nur Urlaub machen, sondern seinen Lebensmittelpunkt nach Bali verlagern möchte, merkt schnell: Zwischen Instagram-Bild und Alltag liegen einige Themen, über die man vorher sprechen sollte. In den ersten beiden Teilen ging es bereits um Wohnsitz, Steuerpflicht, Visa, Auswandern mit Kind, Versicherungen, Wohnen, Immobilien, Gesundheitssystem und digitale Infrastruktur.
Im dritten und letzten Teil der Bali-Trilogie sprechen wir wieder mit Julia Starkey, die seit 2017 mit ihrer Tochter auf Bali lebt, und mit Omer Dotou vom BDAE. Und dieses Mal geht es unter anderem um die folgenden Themenschwerpunkte:
Bildungssystem und Schulen auf Bali
Julia Starkey beschreibt das Bildungssystem auf Bali als zweigeteilt. Für einheimische Kinder gibt es ein eigenes Schulsystem, das für ausländische Kinder in der Praxis kaum eine Rolle spielt. Dafür hat sich auf Bali ein großer Markt an internationalen und alternativen Schulen entwickelt.
Homeschooling und Lernangebote
Für Familien, die nicht dauerhaft an eine klassische Schule gebunden sein möchten, bietet Bali ebenfalls viele Möglichkeiten. Julia berichtet, dass sie mit ihrer Tochter seit einiger Zeit Homeschooling macht, mit Online-Lehrer und einer Vielzahl an Bildungsangeboten wie Science Labs, Robotik- oder Tanzkursen.
Schulpflicht für deutsche Kinder im Ausland
Ein wichtiges Thema für auswandernde Familien ist die Schulpflicht. Omer Dotou erklärt im Gespräch, dass die Schulpflicht in Deutschland an den Wohnsitz gekoppelt ist. Wer mit Kind weiterhin einen Wohnsitz in Deutschland behält, kann also Post von den Behörden bekommen, wenn das Kind schulpflichtig wird.
Erdbeben, Vulkane und gefährliche Tiere
Bali liegt in einer geologisch aktiven Region. Julia Starkey erklärt, dass die Insel Teil des pazifischen Feuerrings ist und was das in Bezug auf Erdbeben und Vulkane für den Alltag bedeuten kann. Auch Giftschlangen, Moskitos und Dengue-Fieber gehören zu den Themen, die man nicht erst vor Ort auf dem Zettel haben sollte.
Religion, Opfergaben und Feiertage
Religion ist auf Bali kein Randthema, sondern fest in den Alltag eingebettet. Julia Starkey erzählt, wie allgegenwärtig Feiertage, Zeremonien und Opfergaben sind und was man am höchsten Feiertag, dem „Tag der Stille“ beachten muss.
Schlagzeilen
Ich will dann mal weg nach Bali – was muss man beachten? (Teil 3)
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