BY die Bayerische Vorsorge: 200,1 ProzentDie BY die Bayerische Vorsorge erreicht 2025 eine Basis-SCR-Quote von 200,1 Prozent nach lediglich 107,8 Prozent im Vorjahr und verbessert ihre Solvenzquote damit deutlich. Nach verdienten Bruttobeiträgen belegt das Unternehmen mit 133,1 Mio. Euro Rang 56 im Markt und erreicht einen Anteil von rund 0,14 Prozent an den gesamten Beitragseinnahmen der Lebensversicherung. Gleichzeitig brechen die verdienten Bruttobeiträge um 60,5 Prozent ein. Hintergrund ist eine außergewöhnliche Sondersituation: Nach Jahren im internen Run-off hatte das Unternehmen das Neugeschäft zur Jahresmitte 2024 wieder aufgenommen. Das Beitragswachstum des Vorjahres war dabei nahezu vollständig durch hohe Einmalbeiträge geprägt. Das eingelöste Neugeschäft stieg 2024 von 13,3 Mio. Euro auf 292,8 Mio. Euro beziehungsweise um mehr als 2.100 Prozent. Entsprechend hoch lagen die verdienten Bruttobeiträge 2024, die nun wieder deutlich zurückfallen. Das Geschäftsmodell bleibt zugleich stark klassisch geprägt. 102,4 Mio. Euro beziehungsweise rund 77 Prozent der Beiträge entfallen 2025 auf die Lebensversicherung mit Überschussbeteiligung. Fondsgebundene Produkte spielen mit lediglich 180.000 Euro praktisch keine Rolle. Die Daten des Branchenmonitors 2025 verweisen zudem auf einen hohen Anteil langfristiger Renten- und Berufsunfähigkeitsprodukte. Danach entfallen 2024 rund 50 Prozent der laufenden Beiträge auf Rentenversicherungen und selbstständige BU-Policen. Fonds- und indexgebundene Produkte — dort unter „sonstige Versicherungen“ ausgewiesen — erreichen rund 41 Prozent. Risikolebensversicherungen spielen mit einem Prozent kaum eine Rolle. Die weiterhin vergleichsweise niedrige Basis-SCR-Quote erklärt sich damit vor allem über die historisch gewachsene Bestandsstruktur mit klassischen Garantielasten, auch wenn das wieder aufgenommene Neugeschäft inzwischen neue Wachstumsimpulse setzt.Die Bayerische