myLife: 259,2 ProzentDie myLife Lebensversicherung erreicht 2025 eine Basis-SCR-Quote von 259,2 Prozent nach 180,1 Prozent im Vorjahr und verbessert ihre Solvenzkennzahl damit deutlich. Nach verdienten Bruttobeiträgen belegt das Unternehmen mit 500,4 Mio. Euro Rang 37 im Markt und erreicht einen Anteil von rund 0,53 Prozent an den gesamten Beitragseinnahmen der Lebensversicherung. Gleichzeitig steigen die verdienten Bruttobeiträge kräftig um 28,0 Prozent. Das Geschäftsmodell ist dabei außergewöhnlich stark fondsorientiert. Von den gesamten Beitragseinnahmen entfallen 487,2 Mio. Euro beziehungsweise rund 97 Prozent auf index- und fondsgebundene Lebensversicherungen. Das klassische Geschäft mit Überschussbeteiligung spielt mit lediglich 10,5 Mio. Euro praktisch keine Rolle. Auch Krankenversicherung und sonstige Lebensversicherung sind nur marginal vertreten. Die Zahlen des Branchenmonitors 2025 bestätigen diese Struktur grundsätzlich, auch wenn sie aufgrund der anderen Methodik nur eingeschränkt vergleichbar sind. Dort entfallen 2024 rund 95 Prozent der laufenden Beiträge auf „sonstige Versicherungen“, womit im Wesentlichen fonds- und indexgebundene Produkte gemeint sind. Renten-, Kapital- und Risikoversicherungen spielen dagegen jeweils nur eine sehr geringe Rolle. Die vergleichsweise niedrige Basis-SCR-Quote innerhalb dieser Bildstrecke erklärt sich damit gerade nicht über hohe klassische Garantielasten, sondern eher über die insgesamt schlanke Kapitalisierung eines spezialisierten Fondsanbieters. Gleichzeitig zeigt die deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr, dass sich die Kapitalausstattung 2025 spürbar stabilisiert hat.myLife