BL die Bayerische: 245,7 Prozent
BL die Bayerische: 245,7 ProzentDie BL die Bayerische erreicht 2025 eine Basis-SCR-Quote von 245,7 Prozent nach 291,1 Prozent im Vorjahr und verzeichnet damit einen spürbaren Rückgang der Solvenzquote. Nach verdienten Bruttobeiträgen belegt das Unternehmen mit 420,9 Mio. Euro Rang 42 im Markt und erreicht einen Anteil von rund 0,44 Prozent an den gesamten Beitragseinnahmen der Lebensversicherung. Die verdienten Bruttobeiträge steigen moderat um 3,0 Prozent. Das Geschäftsmodell zeigt eine vergleichsweise ausgewogene Struktur zwischen klassischem und fondsgebundenem Geschäft. 139,4 Mio. Euro beziehungsweise rund 33 Prozent der Beiträge entfallen auf die Lebensversicherung mit Überschussbeteiligung, weitere 159,4 Mio. Euro beziehungsweise knapp 38 Prozent auf index- und fondsgebundene Produkte. Hinzu kommen 122,1 Mio. Euro Krankenversicherung. Die Daten des Branchenmonitors 2025 verweisen zugleich auf einen hohen Anteil langfristiger Renten- und Berufsunfähigkeitsprodukte. Danach entfallen 2024 rund 50 Prozent der laufenden Beiträge auf Rentenversicherungen und selbstständige BU-Policen, während fonds- und indexgebundene Produkte — dort unter „sonstige Versicherungen“ ausgewiesen — auf rund 41 Prozent kommen. Risikolebensversicherungen spielen mit lediglich einem Prozent kaum eine Rolle. Die vergleichsweise moderate Basis-SCR-Quote erklärt sich damit weniger über biometrisch günstige Risikostrukturen als über einen weiterhin hohen Anteil langfristiger Vorsorge- und Invaliditätsverpflichtungen. Gerade solche Bestände gelten unter Solvency II traditionell als kapitalintensiv.Die Bayerische