Zuletzt hatte Talanx gemeinsam mit der Allianz in den deutschen Übertragungsnetzbetreiber Amprion investiert. Ziel war es, den Ausbau des Stromnetzes voranzutreiben und damit die Energiewende zu unterstützen.

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Nun meldet die Versicherungsgruppe eine weitere Investitionen in ein nachhaltiges Infrastrukturprojekt. Demnach werde ein zweistelliger Millionenbetrag in Photovoltaik-Anlagen auf einem stillgelegten Steinbruch von Heidelberg Materials am Standort Hannover investiert. Gemeinsam mit Heidelberg Materials und dem Photovoltaik-Spezialisten WI Energy will der Versicherer brachliegende Industrieflächen in Energieprojekte umwandeln. Ziel sei es, die Energiewende der Industrie zu unterstützen und gleichzeitig wirtschaftlich nutzbare Flächen zu schaffen.

„Das Projekt hat das Potenzial, Standards für die gesamte Branche zu setzen – auf einer nicht mehr genutzten Abbaufläche entstehen hochmoderne Solarkraftwerke, die nachhaltigen Strom erzeugen und auch wirtschaftlichen Mehrwert bringen“, sagt Dr. Jan Wicke, Finanzvorstand der Talanx AG.

Geplant sei eine Leistung von rund 25 Megawattpeak (MWp). Das entspricht dem jährlichen Strombedarf von etwa 7.200 Haushalten. Rund 60 Prozent der Energie sollen über eine langfristige Direktlieferung unmittelbar das Produktionswerk von Heidelberg Materials versorgen. Nach Angaben der Unternehmen soll das Projekt kein Einzelfall bleiben. Bereits jetzt würden sich weitere Vorhaben an anderen deutschen Standorten von Heidelberg Materials in Planung befinden.