Die Alte Oldenburger Krankenversicherungsgruppe hat im Geschäftsjahr 2025 ihre stabile Entwicklung fortgesetzt und dabei in zentralen Kennzahlen deutlich zugelegt. Demnach stiegen die gebuchten Bruttobeiträge der Gruppe auf 429,8 Millionen Euro. Im Vorjahr hatten diese noch bei 395,3 Millionen Euro gelegen.

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Während die Alte Oldenburger Krankenversicherung die Beitragseinnahmen von 286,7 Millionen Euro auf 300,0 Millionen Euro steigern konnte, sind es bei der Provinzial Krankenversicherung mit knapp 119,75 Millionen Euro immerhin um 11,15 Millionen Euro verbesserte Beitragseinnahmen im Vergleich zum Vorjahr. Das Kapitalanlagevolumen erreichte einen neuen Höchststand von rund 3,58 Milliarden Euro.

„Wenn man das Jahr 2025 für die Alte Oldenburger Krankenversicherungsgruppe zusammenfassen will, kann man sagen, es war rundum erfolgreich“, erklärt Vorstandschef Dr. Dietrich Vieregge.

Während der Gesamtbestand leicht rückläufig ist, setzt sich der Wachstumstrend in der Vollversicherung fort. So sank die Zahl der versicherten Personen insgesamt auf rund 318.900 (Vorjahr: 321.674). Gleichzeitig stieg die Zahl der Vollversicherten weiter auf 70.578 Personen.

Auch die Nettoverzinsung verbesserte sich weiter und lag bei 2,8 Prozent für die Alte Oldenburger sowie 2,7 Prozent für die Provinzial Krankenversicherung.

Nach dem deutlichen Rückgang im Jahr 2024 zeigt sich 2025 eine klare Gegenbewegung beim Ergebnis. Der Bruttoüberschuss der Gruppe stieg auf 72,1 Millionen Euro, nachdem er im Vorjahr auf 42,9 Millionen Euro gefallen war. Ein Großteil des Überschusses wird weiterhin zugunsten der Versicherten verwendet. Rund 93,9 Prozent fließen in Beitragsrückerstattungen und Beitragsstabilisierung.

Alte Oldenburger-Zahlen in der Übersicht:

  • Gebuchte Bruttobeiträge steigen auf 429,8 Mio. Euro (+8,7 Prozent)
  • Vollversicherte wachsen auf 70.578 Personen
  • Gesamtbestand leicht rückläufig auf 318.881 Versicherte
  • Kapitalanlagen steigen auf 3,6 Mrd. Euro
  • Nettoverzinsung steigt auf bis zu 2,8 Prozent
  • Bruttoüberschuss steigt auf 72,1 Mio. Euro

Trotz weiterhin hoher Leistungsausgaben im Gesundheitswesen zeigt sich 2025 eine Entspannung auf der Kostenseite. Die Schadenquote sank bei der Alte Oldenburger Krankenversicherung auf 79,8 Prozent (Vorjahr: 84,9 Prozent). Auch bei der Provinzial Krankenversicherung ging sie auf 73,7 Prozent zurück. Damit bewegt sich die Gruppe wieder klar auf einem komfortableren Niveau als im Vorjahr.

Für die kommenden Jahre setzt die Alte Oldenburger weiterhin auf nachhaltiges Wachstum und eine sicherheitsorientierte Strategie. Im Fokus stehen dabei neben der Vollversicherung auch stabile Kapitalanlageerträge sowie die kontinuierliche Stärkung der Eigenmittel, die 2025 auf 116,8 Millionen Euro angewachsen sind.