Versicherungsbote zeigt, welche Unternehmen in der Studie "Deutschlands Lieblinge" ganz vorn landeten.

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Hintergrund: Versicherungen gehören zu den Produkten, die im Alltag oft unsichtbar bleiben – bis sie gebraucht werden. Ob Autounfall, Sturmschaden oder Berufsunfähigkeit: In solchen Momenten zeigt sich, wie verlässlich ein Anbieter tatsächlich ist. Für Kundinnen und Kunden geht es dabei nicht selten um existenzielle Risiken und finanzielle Sicherheit. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an Versicherer.

Gefragt sind nicht nur passende Produkte und faire Preise, sondern auch transparente Bedingungen, verständliche Kommunikation und eine schnelle, unkomplizierte Regulierung im Schadenfall. Kurz gesagt: Entscheidend ist, wie zufrieden Kundinnen und Kunden insgesamt mit ihrem Versicherer sind – vom Abschluss über den laufenden Service bis zur Leistungsabwicklung.

Genau hier setzt die Untersuchung „Deutschlands Lieblinge 2026“ an. Die Studie fragt Verbraucherinnen und Verbraucher nach ihrer Gesamtzufriedenheit mit Unternehmen, basierend auf eigenen Erfahrungen. Dabei sollen sie alle relevanten Aspekte berücksichtigen – etwa Preis, Produktqualität, Marke oder die Frage, ob sie sich erneut für den Anbieter entscheiden würden. Auch Versicherer stehen dabei auf dem Prüfstand. Die Ergebnisse liefern ein breites Stimmungsbild darüber, welche Anbieter aus Kundensicht besonders überzeugen. Versicherungsbote stellt die Sieger in seiner Bildstrecke vor.

Was wurde gemacht

Grundlage der Untersuchung ist eine groß angelegte Verbraucherbefragung. Die Studie „Deutschlands Lieblinge 2026“ wurde von ServiceValue durchgeführt – im Auftrag der Zeitung BILD. Untersucht wurden insgesamt 1.370 Unternehmen aus 66 Branchen. In die Auswertung flossen 275.433 Verbraucherurteile ein. Der Befragungszeitraum lag zwischen Januar und Februar 2026. Im Zentrum der Befragung stand folgende Fragestellung:

„Bitte beurteilen Sie aus eigener Erfahrung die folgenden Anbieter. Wie stark fällt Ihre Gesamtzufriedenheit aus? Beziehen Sie Ihr Urteil dabei bitte auf alle für Sie persönlich relevanten Aspekte (z.B. Preis, Produkt, Marke) und berücksichtigen Sie dabei auch, inwieweit Sie den jeweiligen Anbieter wieder auswählen würden.“

Die Bewertung erfolgte auf einer fünfstufigen Skala von „sehr hohe Gesamtzufriedenheit“ (1) bis „sehr niedrige Gesamtzufriedenheit“ (5). Zusätzlich konnten Befragte angeben, wenn sie ein Unternehmen nicht beurteilen konnten.

Wer wurde ausgezeichnet?

Auf Grundlage der Verbraucherurteile wird für jedes Unternehmen ein durchschnittlicher Score gebildet. Je niedriger dieser Wert ausfällt, desto höher ist die Zufriedenheit der Befragten. Die Auszeichnungen werden anschließend branchenintern vergeben. Zunächst wird der Durchschnittswert aller untersuchten Unternehmen einer Branche berechnet. Anbieter, deren eigener Score besser (also niedriger) als dieser Branchenmittelwert ist, erhalten die Auszeichnung „Hohe Gesamtzufriedenheit“.

Unter diesen überdurchschnittlich bewerteten Unternehmen wird nochmals differenziert: Liegt der Score eines Anbieters zusätzlich unter dem Durchschnitt dieser überdurchschnittlichen Gruppe, wird ihm die Auszeichnung „Sehr hohe Gesamtzufriedenheit“ verliehen.

Das Unternehmen mit dem besten Wert innerhalb der jeweiligen Branche erhält schließlich die Auszeichnung „Höchste Gesamtzufriedenheit“ und gilt damit als Nummer eins seiner Branche.

Was die Studie nicht zeigen kann

So aufschlussreich Befragungen zur Kundenzufriedenheit sein können, so begrenzt bleibt zugleich ihre Aussagekraft. Die Untersuchung misst in erster Linie die subjektive Gesamtzufriedenheit der Befragten – also wie positiv sie einen Versicherer aus eigener Erfahrung wahrnehmen. Dabei sollen sie alle für sie relevanten Aspekte berücksichtigen, etwa Preis, Produkt, Marke oder die Frage, ob sie sich erneut für den Anbieter entscheiden würden.

Welche konkreten Erfahrungen hinter dieser Bewertung stehen, lässt sich aus den Ergebnissen jedoch nicht ableiten. Offen bleibt etwa, welche Versicherungsprodukte die Befragten tatsächlich besitzen. Die Einschätzung kann sich auf ein standardisiertes Produkt mit wenig Beratungsbedarf beziehen – etwa eine Kfz- oder Haftpflichtversicherung – oder auf komplexe und beratungsintensive Verträge wie eine private Krankenversicherung oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung.

Ebenso wenig zeigt die Studie, ob die Kundinnen und Kunden bereits einen Leistungsfall erlebt haben. Die Bewertung kann auf wenigen Kontakten beruhen – etwa beim Abschluss oder bei einer Serviceanfrage – ebenso aber auf einer langjährigen Kundenbeziehung oder auf der Erfahrung einer konkreten Schaden- oder Leistungsregulierung.

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Versicherungsbote stellt in einer Bildstrecke die Testsieger vor

Trotz dieser Einschränkungen liefert die Untersuchung ein interessantes Stimmungsbild darüber, welche Versicherer aus Sicht ihrer Kundschaft insgesamt besonders positiv wahrgenommen werden. Versicherungsbote stellt in der folgenden Bildstrecke jene Anbieter vor, die mindestens die Auszeichnung „Sehr hohe Gesamtzufriedenheit“ erreichen konnten – sowie den Versicherer mit der „Höchsten Gesamtzufriedenheit“ als Branchensieger. Weitere Ergebnisse und Informationen zur Studie „Deutschlands Lieblinge 2026“ sind auf der Webseite von ServiceValue abrufbar.