Jeder dritte Befragte geht davon aus, von solchen Policen persönlich zu profitieren. Das sind 37 Prozent. Wieder sind es die Jüngeren mit 44 Prozent, die den persönlichen Profit bestätigen. Insgesamt 33 Prozent der Befragten und 38 Prozent der 18- bis 29-Jährigen wünschen sich deshalb, dass die Politik die Nutzung persönlicher Daten für Versicherungen erleichtert. Deshalb sollten Versicherungen nach Auffassung von Berg verstärkt investieren, um vorhandene Daten auch tatsächlich nutzen und ihren Kunden die gewünschten individualisierten Angebote unterbreiten zu können.

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Bedeuten individualisierte Angebote eine Kostensteigerung?

Im Gegenzug befürchtet jeder zehnte Befragte, nämlich 10 Prozent, sowie 6 Prozent der Jüngeren, dass individualisierte Angebote aufgrund des höheren Aufwands eine Kostensteigerung nach sich ziehen könnten. Das könnte zur Folge haben, dass sie keine Versicherung mehr abschließen könnten. Ohnehin gehen 45 Prozent aller Befragten und 37 Prozent der 18- bis 29-Jährigen davon aus, dass die Prämien bei individualisierten Angeboten steigen werden. Und es regt sich diesbezüglich auch Kritik. 51 Prozent sind sich sicher, dass es vor allem die Versicherungsunternehmen sind, die von personalisierten Angeboten profitieren werden.

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Um das Ergebnis der repräsentativen Umfrage richtig zu bewerten, ist die Vorgehensweise der Befragung von Bedeutung. Gefragt wurde unter anderem, welche Aussage zutreffend ist beziehungsweise inwieweit eine Zustimmung in Bezug auf die jeweilige Aussage vorliegt. Insoweit waren die Antworten bereits vorformuliert, sodass die Entscheidungsfreiheit auf diese Vorgaben begrenzt war.