Die Generali Gruppe will ihren Gewinn bis 2021 auf 10,5 Milliarden Euro steigern. Einen wichtigen Part am ehrgeizigen Strategieprogramm soll die neue Geschäftseinheit „Arte Generali“ haben. Der Kunstversicherer solle seinen Sitz in München haben. Mit dem neuen Angebot sollen Kunstsammler abgeholt werden. Diese sollen ein Paket aus Prävention, Schutz und Versicherungslösungen angeboten bekommen. Hinzu kämen diverse Dienstleistungen wie beispielsweise Restaurierung, Transport und Lagerung sowie digitale Tools und modernste Technologie. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

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„Ich freue mich sehr, den Start von Arte Generali bekannt zu geben – einen Meilenstein in der Umsetzung der Strategie Generali 2021. Mit Arte Generali beginnen wir ein neues Kapitel in der Geschichte der Generali in der Versicherungsbranche.“, sagte Philippe Donnet, Group CEO der Generali.

Bisher galt die Absicherung von Kunstwerken eher als Nischenmarkt. Doch bereits im Januar hatte Deutschland-Chef Giovanni Liverani von einem „sehr interessanten“ Geschäftsfeld gesprochen. Im Vergleich zum Geschäft mit klassischen Produkten würden die Gewinnmargen in der Kunstversicherung deutlich höher liegen. Der Versicherungskonzern erwarte, dass der Kunstwert von 2017 bis 2022 weltweit um mehr als 20 Prozent steigen werde. Im gleichen Zeitraum könnten die jährlichen Einnahmen durch Kunst-Policen um durchschnittlich sechs Prozent auf 2,3 Milliarden US-Dollar steigen, glaubt man im Hause der Generali.

Die neue Geschäftseinheit solle aus der bayerischen Landeshauptstadt weltweit agieren und den Wettbewerbern in diesem Bereich Geschäft abknüpfen. Ziel sei es, in fünf Jahren zu den Top-3-Playern im globalen Kunstversicherungssegment zu gehören. „Arte Generali wird das Angebot von Generali in allen Ländern ergänzen und innovative Lösungen und Dienstleistungen anbieten, um die höchsten Erwartungen zu erfüllen und gleichzeitig einen wachsenden Markt zu erschließen.“, sagte Giovanni Liverani, CEO der Generali Deutschland und Mitglied des Group Management Committee.