Anfang August erhielt ich von einem Makler aus Nordrhein-Westfalen ein Mail mit nachfolgender Anfrage, die mich zu dieser Kolumne bewegt hat:

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„Sehr geehrter Herr Dr. Schmidt, ich habe Sie auf der Vermittlerfortbildung in Bonn kennengelernt und mache mir aktuell Gedanken darüber: wie kann ich meine Frau mit meinem Bestand absichern, falls ich vor meiner Frau versterben sollte.“

Gehen wir auf einige Aspekte der Frage des Maklers ein, die auch andere Makler der 1950er und 1960er Jahrgänge bewegt.

Beratungen zur Entscheidung Verkauf oder Verrentungsmodell

Der @AssekuranzDoc

Dr. Peter Schmidt ist Experte Personenversicherungen und Unternehmensberater im Bereich Versicherungen, Vertriebe und Makler mit langjähriger Erfahrung als Führungskraft und Vorstand bei deutschen Versicherern und twittert als @AssekuranzDoc.

Unternehmer von klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU), darunter auch Versicherungsmakler, können sich mit ihren individuell unterschiedlichen Fragen und Situationen an Nachfolgeberater wenden. Diese spezialisierten Berater haben meist jahrelange Erfahrung mit Unternehmensnachfolgen und kennen sich mit den finanziellen, organisatorischen und auch strategischen Fallen aus, die mit einer Firmenübernahme oder einem Kauf verbunden sind. Für konkrete rechtliche und steuerliche Fragen wird die Zusammenarbeit mit Rechtsanwälten und Steuerberatern gepflegt.

Nachfolgeberater unterstützen Makler mit dem Blick von außen beim Erkennen von Stärken und Schwächen der Maklerfirma und empfehlen notwendige Maßnahmen, um die Firma oder den Bestand fit für den Verkauf oder eine Verrentung zu machen. Der Nachfolgeberater ist auch Vermittler zwischen den Fronten und setzt sich zugleich für den verkaufenden Makler, den Kaufinteressenten oder die Anbietern von Maklerrenten ein. So steht der Makler oder die Maklerin nicht mehr alleine mit seinen Fragen.

Eine professionelle und gut konzipierte Nachfolgeberatung spart Zeit und Nerven. Es geht darum, die individuell passenden Nachfolgeformen zu erkennen und zu verstehen. Gemeinsam wird ein transparenter Nachfolgeplan entwickelt und Schritt für Schritt umgesetzt. Am Ende des Beratungsprozesses kann der Verkauf, die Verrentung oder auch eine Umfirmierung beispielsweise zu einer GmbH stehen, deren Gesellschaftsanteile später verkauft oder vererbt werden können.

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Für Nachfolgeberatungen und Coachings gibt es staatliche Zuschüsse, die über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ausgereicht werden. Diese Zuschüsse für das Honorar registrierter und geprüfter Nachfolgeberater können in einigen Regionen bis zu 80 Prozent, maximiert auf eine bestimmten Gesamthöhe, betragen. Bundesweit sind Zuschüsse bis 50 Prozent möglich.