Weniger gut sieht es bei den Vertragszahlen aus. Insgesamt ging die Zahl der Verträge in der Leben-Sparte leicht um 1,2 Prozent auf circa 877.000 zurück. Ursächlich dafür seien viele reguläre Abläufe bei kapitalbildenden Versicherungen gewesen, heißt es im Pressetext. Die Bruttobeitragseinnahmen erhöhten sich, nach einem Rückgang im Vorjahr, leicht um 0,2 Prozent auf 825,5 (823,6) Millionen Euro.

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Private Kranken: Plus bei Beiträgen, aber Neugeschäft schwächelt

Durchwachsen ebenfalls die Zahlen in der privaten Krankenversicherung. Diese Sparte ist im Pressetext mit "Zuwachs in der privaten Krankenversicherung" überschrieben, womit die Beitragseinnahmen gemeint sind: die Bruttobeiträge stiegen um 4,4 Prozent auf 1,54 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,47 Mrd).

Aufhorchen lässt aber der Einbruch des Neugeschäftes: Das gesamte Neugeschäft in der Krankenversicherung ging gemessen am Monatssollbeitrag um 23,6 Prozent zurück. "Die hohe Abweichung lässt allerdings keinen Rückschluss auf die tatsächliche Geschäftsentwicklung zu, Grund dafür ist eine veränderte Berechnung des Neugeschäftes in der Beihilfeablöseversicherung", heißt es im Pressetext zur Begründung. Ohne diesen Effekt liege die Entwicklung bei -11,9 Prozent, schreibt die HUK. Das ist aber immer noch kein positives Ergebnis, sondern ein zweistelliger Rückgang.

Immerhin ist die Zahl der Vollversicherten um rund 1.350 auf über 452.000 Personen gestiegen. Auch hier präsentieren sich die Franken besser als der Markt, verliert doch die Branche netto Vollversicherte.

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Positiv entwickelt sich die Rechtsschutzversicherung. Mit rund 137.000 neuen Verträgen erreichte die Gruppe einen neuen Rekordwert, im Vorjahr waren es noch 135.000. Die Beitragseinnahmen stiegen um 2,4 Prozent auf 270 (264) Millionen Euro.