Zuletzt hatte das Insurtech Deutsche Familienversicherung den anstehenden Gang an die Börse verkündet. Der Frankfurter Versicherer möchte noch in diesem Jahr 100 Millionen Euro einsammeln. Das frische Geld solle dabei helfen, die ehrgeizigen Ziele des laut Vorstandschef Stefan Knoll, "ersten digitalen Versicherers” zu erfüllen. Schließlich möchte das Unternehmen im Bereich der Krankenzusatzversicherung zum Marktführer in Deutschland aufsteigen.

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Doch nicht nur bei der Finanzierung des Unternehmens drückt das Insurtech auf das Gaspedal. Auch bei den digitalen Spielereien mischt das Team um Vorstandschef Knoll munter mit. Bereits im vergangenen Jahr hatte die DFV als erster deutscher Versicherer einen eigenen Alexa-Skill auf den Markt. Der digitaler Sprachassistent wird über den Online-Händler Amazon angeboten. Wer Alexa nutzen will, sagt einfach das gleichnamige Codewort und Alexa reagiert. Nun können mittels einfacher Sprachsteuerung die Apps verschiedenster Anbieter aktiviert werden: „Alexa, spiele meine Playlist von Spotify!“, „Alexa, schalte das Licht im Schlafzimmer aus!“, „Alexa, sage mir, wo in Berlin Stau ist!“ Und Alexa liefert, so fern ein Anbieter eine entsprechende App -auch genannt Skill- im Programm hat.

Bisher fehlte für den kompletten digitalen Abschluss über die smarte Alexa aber die Verbindung zwischen Amazon Echo und AmazonPay. Doch inzwischen ist auch diese Hürde genommen. Damit ist nun endgültig die Tür für den Verkauf über den Sprachassistent aufgestossen worden.

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Diese Möglichkeit möchte nun auch die DFV für sich nutzen und will ab sofort den volldigitalen Abschluss von Policen über Amazon Echo ermöglichen. Zunächst sollen Auslandsreisekrankenversicherungen über den Sprachdienst abgeschlossen werden können. Anschließend sollen Haftpflicht-Policen und Produkte aus den Bereichen Kranken- sowie Sachversicherung angeschlossen werden. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.