Die Axa Deutschland hat ihre Geschäftszahlen für das Jahr 2017 veröffentlicht. So konnten die Umsätze im vergangenen Jahr um 1,4 Prozent auf 10,9 Milliarden Euro gesteigert werden. Das operative Ergebnis nach Steuern erhöhte sich um 1,0 Prozent auf 575 Millionen Euro. Gleichzeitig wuchs das Konzernergebnis nach Steuern um rund 18 Prozent auf 643 Millionen Euro. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung hervor.

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Besser als für den Konzern lief es beim Krankenversicherer. Dieser konnte bei den Beitragseinnahmen um 6,4 Prozent zulegen und nahm im vergangenen Jahr 3,1 Milliarden Euro an Beiträgen ein. Dabei blieb das Neugeschäft relativ stabil. Die höchsten Neukundengewinne seien bei Beihilfeergänzungsversicherung sowie in der Absicherung von Expatriates verzeichnet worden.

Axa-Ergebnisse in der Übersicht:

  • Das Konzernergebnis nach Steuern wächst um rund 18 Prozent auf 643 Millionen Euro.
  • Die Beitragseinnahmen erhöhten sich um 1,4 Prozent auf rund 10,9 Milliarden Euro
  • Die Beiträge im Vorsorgegeschäft sinken um 2,5 Prozent auf rund 3,7 Milliarden Euro
  • Krankenversicherer steigert Beiträge um 6,4 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro
  • Die Schadenkostenquote sinkt um 1,7 Prozentpunkte auf 95,6 Prozent

Im Bereich der Lebensversicherung musste der Versicherer mit niedrigeren Beitragseinnahmen auskommen. Demnach sanken die Beiträge im Vorsorgegeschäft um 2,5 Prozent auf rund 3,7 Milliarden Euro. Das Ergebnis sei vornehmlich bedingt durch das Einmalbeitrags- sowie das konventionelle Geschäft. Dafür habe die Axa beim Geschäft mit fondsgebundenen Versicherungen zulegen können. In diesem Bereich stiegen die Beitragseinnahmen um 15,3 Prozent auf 563 Millionen Euro. Auch bei der Absicherung biometrischer Risiken beliefen sich die eingenommenen Beiträge mit 480 Millionen Euro immerhin 6,7 Prozent über dem Vorjahreswert.

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Die Komposit-Sparten legten bei den Prämien um 1,2 Prozent zu und erreichten im vergangenen Jahr 3,9 Milliarden Euro. Besonders erfolgreich sei das Geschäft mit Firmenkunden gewesen. Allein die Beiträge in der Haftpflicht- und Sachversicherung im KMU- und Mid-Market-Bereich hätten um rund drei Prozent zulegen können. Der Privatkundenbereich stieg leicht um einen Prozent. Hier habe die Hausratversicherung ein Plus an Beiträgen von rund sechs Prozent einfahren können. Die Schaden-Kostenquote der Schaden- und Unfallversicherung fiel um 1,7 Prozentpunkte auf 95,6 Prozent.