Angesichts der rasch voranschreitenden Digitalisierung werden klassische Vertriebswege tot gesagt. Viele Veranstaltungen hatten zuletzt in dieses Horn geblasen. Doch gerade jetzt könnte der persönliche Kontakt wieder in den Mittelpunkt rücken. Eine gute Organisation des Außendienstes werde dabei zum Zünglein an der Waage.

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Für Versicherer dürfe Business as Usual keine Lösung sein. Schließlich werde die Digitalisierung massive Auswirkungen haben. Letztlich müssen die Gesellschaften verstehen, dass jeder Touchpoint zum Branchen- und Salespoint wird. Ein fitter Versicherer kombiniere daher die Vorteile des klassischen Vertriebs mit modernen Services und Technologien.

Das Verständnis für die Customer Journey müsse besser als bisher vorhanden sein. Zudem müssen andere Fähigkeiten bei den Akteuren im Vertrieb sowie neue Organisationsmodelle entwickelt werden, so die einhellige Meinung der Teilnehmer. Es gelte dabei, die noch bestehende sehr große Lücke zwischen Marketing und Marke einerseits und dem Vertrieb andererseits zu schließen.

FinTechs stehen im Schadenfall schlecht dar

Vor FinTechs müssten die Unternehmen keine Angst haben. Zwar erkannten die Teilnehmer der Veranstaltung durchaus deren Stärken an. So seien schlankere Verkaufsprozesse, eine höhere Transparenz und eine innovativere Kundenansprache sowie die Fähigkeit, auf Distanz zu beraten und zu verkaufen durchaus Vorteile. Eher schlecht stünden sie aber im Schadenfall da, da eine Entkoppelung von Kunden und Versicherern bestehe.

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Generell sollte die Digitalisierung und das Internet als Chance gesehen werden. Der Vermittler sollte den Grad seiner Digitalisierung an seinem Bestand und der künftig anvisierten Zielgruppe sowie deren Erwartungen an digitalisierten Angeboten festmachen. Es lohnt sich also, die Digitalisierung und das Internet generell als Chance zu verstehen, heißt es in einer Pressemitteilung zur Veranstaltung.

AMC Finanzmarkt GmbH