Die vorliegende Studie ist das Resultat einer Umfrage zum Thema "Trends in der Fondsbranche", die vom 24. November bis zum 5. Dezember des Jahres 2014 von der FERI EuroRating Services AG durchgeführt wurde. Teilgenommen haben an der Umfrage insgesamt 69 Fondsgesellschaften, die zur Studie in Form eines ausgefüllten Fragebogens beitrugen. Die Umfrage wird seit dem Jahr 2009 regelmäßig von FERI durchgeführt.

Ergebnisse der Studie von FERI EuroRating

Circa 92 Prozent aller befragten Fondsgesellschaften haben ihr Absatzpotential für Aktienfonds im Jahr 2015 als "gut" bis "sehr gut" eingeschätzt. Das bedeutet im Vergleich zum Vorjahr nur einen ganz leichten Rückgang der positiven Prognose um fünf Prozentpunkte. Die Chancen für Deutschland-Fonds werden allerdings bei nur noch 56 Prozent der Befragten als gut bewertet. Ein Jahr zuvor kamen zu dieser Einschätzung noch 82 Prozent. Das Absatzpotential für Emerging Market-Aktienfonds schätzten 81 Prozent der Befragten für das aktuelle Jahr als "gut" bis "sehr gut" ein. Dies bedeutet eine Reduktion der Absatzerwartung gegenüber 2014 um etwa 16 Prozentpunkte.

Aktien in asiatischem Raum gute Erwartungen

Auch für jene Fonds, welche Aktien in den asiatischen Raum (ohne Japan) investieren, ist ein Anstieg der guten und sehr guten Absatzerwartungen um zwanzig Prozentpunkte auf nun 79 Prozent verzeichnen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie zu Trends in der Fondsbranche von den FERI EuroRating Services.

Eintrübung des außenwirtschaftlichen Umfelds

„Die anhaltende Wachstumsschwäche im Euroraum, ein schwächeres Wachstum in China sowie geopolitische Faktoren, allen voran die Russlandkrise (so der Wortlaut der Pressemeldung. Aber eigentlich heißt es doch richtig: die "Ukraine-Krise"?!, Anm. KV), belasten zunehmend deutsche Exporte und Investitionstätigkeiten. Diese Eintrübung des außenwirtschaftlichen Umfelds senkt die Absatzerwartungen der Fondsbranche für Deutschland-Aktienfonds“, kommentiert Christian Michel, Direktor und Teamleiter Funds bei der FERI EuroRating Services AG, die Ergebnisse der vorliegenden Studie. Michels Fazit: „Die Branche sieht für Fonds mit Schwerpunkten in einigen Emerging Markets und im asiatischen Raum größeres Absatzpotential im laufenden Jahr.“

Infolge eingehender Länderanalysen können die Fondsgesellschaften sehr differenziert vorgehen. Denn die Wahrscheinlichkeit für Turbulenzen und Kursverluste sind in einigen Schwellenländern nach wie vor hoch.

Multi-Asset- und Mischfonds - Attraktivität steigt

Im Ergebnis der Befragung wird weiterhin deutlich, dass sich die Einschätzungen zu einem mindestens guten Absatzpotential alternativer Investment-Fonds sowie gemischter Sondervermögen mit jeweils 82 Prozent sowie 93 Prozent für 2015 intensiv steigerten - im Vorjahr waren es 63/59 Prozent.

Schon seit einigen Monaten seien diese Fonds bei Anlegern und Anlageberatern sehr gefragt. Denn durch ihre unterschiedlichen Risikoprofile bilden sie eine zunehmend attraktive Alternative zu reinen Rentenstrategien, erklärt Michel.

Alternative Investmentfonds und gemischte Sondervemögen immer populärer

Die Befragung zeigt auch, dass sich die Einschätzungen zu einem mindestens guten Absatzpotential alternativer Investmentfonds und gemischter Sondervermögen mit jeweils 82 Prozent und 93 Prozent für 2015 im Vergleich zum Vorjahr stark steigerten.

Für Immobilienfonds sieht die Branche für das aktuelle Jahr immerhin ein mindestens gutes Absatzpotential, waren im Vorjahr noch 93 Prozent optimistisch sind es dieses Jahr in diesem Zusammenhang nur noch 76 Prozent der Befragten.

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