In der anhaltenden Niedrigzinsphase eigenen sich für den langfristigen Kapitalaufbau zur Altersvorsorge neben den Klassikern Lebensversicherung, Tagesgeld, Festgeld und Co. auch Fonds und Aktien sehr gut. Aktien und Fonds können jedoch großen Kursschwankungen unterliegen.

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Gewinne mitnehmen und rechtzeitig in sichere Anlageformen umschichten

Weitsichtige Sparer sollten daher Gewinne rechtzeitig mitnehmen und auf sicherheitsorientiertere Anlageformen umschichten. Wertpapiere stellen in Zeiten eine sinnvolle Alternative dar, wenn bis zur Rente noch ausreichend Zeit ist. Dann lassen sich mögliche Kurstiefs aussitzen. Je näher Anleger an das Rentenalter kommen, desto mehr sollten sie auf Sicherheit anlegen. Risikoreiche und stark schwankende Anlagen sollten daher frühzeitig aus dem eigenen Anlage-Portfolio genommen werden. Diese versprechen zwar die höchsten Gewinne, bergen aber auch das höchste Risiko. Rentenfonds oder Fonds mit höherem Sicherheitsanspruch stellen hierfür eine sinnvolle Alternative dar, aber auch Aktien von langfristig stabilen Unternehmen. Garantiefonds sind darüber hinaus für Anleger eine weitere gute Möglichkeit, von den Kursgewinnen an der Börse zu profitieren und das Kapital aber vor Verlusten zu schützen. Werden die Anteile bis zum Ende der Laufzeit gehalten, so verspricht eine Variante dieser Anlageform beispielsweise mindestens die Rückerstattung des eingesetzten Kapitals. Verglichen mit den klassischen Aktienfonds ist die Rendite jedoch nicht so hoch.

Flexibel mit Fondssparplänen

Fondssparpläne mit einer regelmäßigen Einzahlung bieten ebenfalls viele Vorteile. Das Risiko, Aktien zum falschen Zeitpunkt zu kaufen oder zu verkaufen wird damit minimiert. Die Raten können jederzeit neu angepasst werden, was diese Anlageform sehr flexibel macht. Aus dem Aktienmarkt sollten sich Anleger aber nach und nach komplett zurückziehen, wenn es um die Altersvorsorge geht. Das Vermögen sollte bis zum Eintritt ins Rentenalter vollständig in sichere Anlegeformen überführt sein. Hierzu zählen Tages- oder Festgeldkonten, Bundeswertpapiere oder Sparbriefe. Im Rentenalter werden auf diese Weise plötzliche Kursstürze und damit verbundene Verluste vermieden. In der Rente sollten Anleger nur noch dann an der Börse spekulieren, wenn das dafür eingesetzte Kapital nicht für den Lebensunterhalt benötigt wird, argumentiert die Postbank.

Postbank.de