Lediglich 56 Prozent der Berufstätigen rechnen einer Postbank Studie zufolge im Alter mit einer Rentenzahlung aus einer privaten Altersvorsorge. In Ostdeutschland sind es sogar nur 49 Prozent der Befragten. Finanzexperten warnen jedoch, dass in Zukunft die gesetzliche Rente nur noch zur Grundversorgung ausreichen könnte. So hat die Politik eine Absenkung des Rentenniveaus auf 43 Prozent des durchschnittlichen Nettolohns bis 2030 beschlossen. Daher wird eine private Altersvorsorge immer wichtiger, um die Versorgungslücke auszugleichen und auch im Alter ohne finanzielle Sorgen zu leben. Für die Wahl der richtigen Anlagestrategie sind die persönliche Lebenssituation, das aktuelle Einkommen und die Pläne für das Rentenalter entscheidend.

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In jungen Jahren nur geringe monatliche Aufwendungen notwendig

Je früher man mit der privaten Altersvorsorge beginnt, desto besser. In jungen Jahren können auch etwas risikoreichere Anlageformen sinnvoll sein. Mittel- und langfristig werden Kursschwankungen ausgeglichen und oftmals eine höhere Rendite als bei sicherheitsorientierten Anlageformen wie beispielsweise der klassischen Lebensversicherung erzielt.

Die monatlichen Aufwendungen für die private Altersvorsorge sind darüber hinaus umso geringer, je früher man beginnt. So müssen 40- oder 50-Jährige monatlich deutlich mehr aufwenden, um für das Alter denselben Betrag anzusparen. Auch bei einem eher geringen Einkommen und einer dementsprechend kleinen monatlichen Sparrate sollte mit dem Vermögensaufbau für das Rentenalter begonnen werden. Staatliche Förderungen wie vermögenswirksame Leistungen oder Betriebsrenten können dabei berücksichtigt werden.

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Versorgungslücke beziffern

Vor der Wahl einer geeigneten persönlichen Anlegestrategie sollte immer die Beratung durch einen Experten stehen. Dieser ermittelt die voraussichtlich entstehende Versorgungslücke und berät individuell zu den unterschiedlichen Anlagevarianten.

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