Die Basler Versicherung wird im Rahmen von Umstrukturierungsmaßnahmen bis Ende 2017 rund 400 Arbeitsplätze abbauen. Dies soll jedoch sozialverträglich geschehen. Mit den geplanten Optimierungen plant die Baloise Group das Geschäft in Deutschland effizienter und nachhaltiger zu gestalten. So strebt die Basler Versicherung in Zukunft eine Schaden-Kosten-Quote zwischen 93 und 96 Prozent an.

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Standort Bremen und Nürnberg werden geschlossen

Für das vergangene Jahr hatte die Basler Versicherung schon einen deutlichen Gewinnsprung verzeichnet. So stieg der Gewinn auf 43,8 Millionen Euro (der Versicherungsbote berichtete: „Basler Versicherung mit deutlichem Gewinnsprung“). Nun sollen mittels weiterer Optimierungen die Kosten ab 2015 jährlich um rund 40 Millionen Euro gesenkt werden. "Mit einem Effizienzsprung wollen wir deutlich an Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftssicherheit gewinnen", erklärte Jan De Meulder, Vorstandsvorsitzender der Basler Versicherungen in Deutschland.

Zu den Maßnahmen zählt neben dem geplanten Stellenabbau auch die Schließung der Standorte Bremen und Nürnberg. Diese sollen im Laufe des Jahres 2016 geschlossen werden. Der Konzern will sich dann auf Standorte Hamburg und Bad Homburg konzentrieren. Zu den anstehenden Umstrukturierungsmaßnahmen soll es in Kürze Gespräche mit den Betriebsräten geben.

Basler Versicherung will Ertragskraft steigern

Des Weiteren plant die Baloise die Ertragskraft zu verbessern. Dazu soll der Fokus im Nichtleben-Geschäft verstärkt auf Zielkunden und -partner sowie auf das Individualgeschäft und Prävention gelegt werden. Im Bereich Leben sollen die Schwerpunkte in Zukunft in biometrischen Risiko- und fondsgebundenen Produkten liegen.

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Dr. Martin Strobel, CEO der Baloise Group, zeigte sich optimistisch: "Mit diesen Optimierungen machen wir unser Versicherungsgeschäft in diesem Markt zukunftsfähig und unterstreichen die Bedeutung von Deutschland als strategischen Kernmarkt."

Baloise Group