Auch Cameron und Tyler Winklevoss, die Facebook mitgeründet haben und sich in einem Rechtsstreit gegen Mark Zuckerberg 20 Millionen Dollar plus Facebook-Aktien erstritten, sollen nach eigenen Angaben ein Prozent an der der neuen Währung halten. Am Mittwoch war ein Bitcoin noch 266 Dollar wert, dann folgte der Absturz, am Freitag waren es nur noch 60 Dollar und der Fall des Kurses scheint noch nicht beendet. Die Transaktionsplattform bitcoin.de klagte die Woche selbst über zu viele Transaktionen und sendete ihren Mitgliedern E-Mails, in denen es hieß, dass es zu Verzögerungen bei der Abwicklung der Tauschgeschäfte Bitcoin gegen echte Währung kommen kann. Auch die Server der Handelsplattform Mt. Box waren zeitweilig überlastet und erlaubten ihren Kunden keinen Zugriff.

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Was den Kurseinbruch ausgelöst hat, ist momentan noch Spekulation. Der hohe Anstieg in den letzten Tagen hatte jedoch einen flächendeckenden Verkauf der Währung provoziert. Es wird aber auch vermutet, dass Hackerangriffe zu einer Überlastung der Systeme geführt haben können, was wiederum Panik bei den Händlern ausgelöst haben soll. Der schnelle Anstieg und Fall der Währung hat aber letztendlich nur eine Ursache, es ist eine Währung mit der spekuliert wird und nicht gehandelt wird. Dadurch sind die Bitcoins nur im Besitz Weniger, und die können damit kaum etwas kaufen, es sei denn, sie verkaufen die Bitcoins und erhalten dafür wieder richtiges Geld. Die jüngsten Kursschwankungen dürften auch Händler davon abhalten, die neue Währung für die Bezahlung echter Dienstleistungen und Waren zu akzeptieren, zu groß ist das Risiko eines Totalverlustes, wie sich dieser Tage zeigt.