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Die Deurag Deutsche Rechtsschutz-Versicherung AG hat im Geschäftsjahr 2025 ihre Ertragskraft deutlich verbessert. Die gebuchten Bruttobeiträge erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Prozent auf 189,4 Millionen Euro. Gleichzeitig verbesserte sich das versicherungstechnische Ergebnis deutlich. Es stieg von 6,0 Millionen Euro auf 12,8 Millionen Euro und hat sich damit mehr als verdoppelt.

Besonders positiv entwickelte sich das Gesamtergebnis. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit legte von 16,7 Millionen Euro auf 21,6 Millionen Euro zu. Nach Steuern verblieb ein Jahresüberschuss von 13,8 Millionen Euro nach 10,3 Millionen Euro im Vorjahr. Das ist ein Gewinnanstieg von 33,6 Prozent. Damit übertraf die Gesellschaft auch ihre eigenen Erwartungen.

Deurag-Ergebnisse 2025 in der Übersicht

  • Bruttobeiträge steigen um 2,5 Prozent auf 189,4 Mio. Euro
  • Jahresüberschuss wächst um 33,6 Prozent auf 13,8 Mio. Euro
  • Versicherungstechnisches Ergebnis verbessert sich auf 12,8 Mio. Euro
  • Schadenaufwendungen sinken um 3,1 Prozent auf 119,3 Mio. Euro
  • Combined Ratio verbessert sich auf 93,3 Prozent
  • Kapitalanlagen steigen auf 543,7 Mio. Euro

Ausschlaggebend für die Ergebnisverbesserung beim Wiesbadener Rechtsschutzversicherer waren rückläufige Schadenaufwendungen. Die Zahl der Schadenmeldungen sank um 5,1 Prozent auf 179.511 Fälle. Gleichzeitig gingen die Aufwendungen für Versicherungsfälle um 3,1 Prozent auf 119,3 Millionen Euro zurück. Die bilanzielle Brutto-Schadenquote verbesserte sich dadurch von 67,0 auf 63,1 Prozent. Auch die Brutto-Schadenzahlungen reduzierten sich um 3,4 Prozent auf 99,0 Millionen Euro.

Demgegenüber stiegen die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb um 4,4 Prozent auf 57,2 Millionen Euro. Hintergrund waren insbesondere höhere Abschlussaufwendungen. Dennoch verbesserte sich die Combined Ratio um 3,5 Prozentpunkte auf 93,3 Prozent und lag damit weiterhin deutlich unter der Marke von 100 Prozent.

Der Vertragsbestand entwickelte sich dagegen leicht rückläufig. Die Zahl der mindestens einjährigen Verträge sank um 1,9 Prozent auf rund 1,07 Millionen. Auch das Neu- und Erhöhungsgeschäft blieb mit 11,9 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert von 13,1 Millionen Euro. Dennoch gelang es der Gesellschaft, die Beitragseinnahmen durch Bestandsmaßnahmen und Beitragsanpassungen zu steigern.

Der Bestand der Kapitalanlagen erhöhte sich um 22,2 Millionen Euro auf 543,7 Millionen Euro. Das Kapitalanlageergebnis lag mit 12,0 Millionen Euro geringfügig unter dem Vorjahreswert von 12,1 Millionen Euro. Die laufende Durchschnittsverzinsung blieb mit 2,4 Prozent stabil, während die Nettoverzinsung leicht von 2,4 auf 2,3 Prozent zurückging.