Die Allianz baut ihren Konzernvorstand um. Günther Thallinger wird sein Mandat als Mitglied des Vorstands der Allianz SE zum 31. Dezember 2026 beenden. Der promovierte Mathematiker gehört dem Vorstand seit 2017 an und blickt damit zum Zeitpunkt seines Ausscheidens auf eine zehnjährige Amtszeit zurück.

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Gleichzeitig verkleinert der Versicherer das Führungsgremium von neun auf acht Mitglieder und verteilt Thallingers bisherige Verantwortungsbereiche neu. Der Konzern begründet die Verschlankung mit einer engeren Integration von Kompetenzen innerhalb der Gruppe und daraus entstandenen Effizienzsteigerungen.

Die bislang von Thallinger verantworteten Aufgaben werden auf andere Mitglieder des Vorstands verteilt. Eine größere Rolle erhält dabei Andreas Wimmer. Er übernimmt künftig zusätzlich die Verantwortung für die Eigenanlagen der Allianz Gruppe und damit für die Allianz Investment Management SE.

Auch Tomas Kunzmann erhält zusätzliche Zuständigkeiten. Er wird zum 1. Januar 2027 in den Vorstand der Allianz SE einziehen und neben seinen bereits angekündigten

„Unser künftiger Vorstand verbindet eine bewusst schlanke Struktur mit einer breiten Vielfalt an Erfahrungen, Hintergründen und Perspektiven. Er wird weiterhin bereichsübergreifend daran arbeiten, Mehrwert für unsere Kundinnen und Kunden zu schaffen, deren Bedarf an Absicherung, Vorsorgelösungen und Beratung in einem zunehmend komplexen und unsicheren Umfeld kontinuierlich wächst“, sagte Oliver Bäte, Vorstandsvorsitzender der Allianz SE.