Rang 1: Hannoversche (2,75 Punkte / bester Dienstleister)

Die Hannoversche zählt zu den bekanntesten Direktversicherern Deutschlands und ist seit Jahren Marktführer in der Risikolebensversicherung. Dieses Segment bildet weiterhin den Schwerpunkt des Geschäftsmodells. Gleichzeitig baut das Unternehmen sein Invaliditätsgeschäft kontinuierlich aus. Nach Angaben des Vorstands setzte sich 2025 das marktüberdurchschnittliche Wachstum bei den laufenden Beiträgen fort. Zum Angebot zählen Berufsunfähigkeits-, Erwerbsunfähigkeits- und Grundfähigkeitsversicherungen sowie Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen. Parallel dazu entwickelt die Hannoversche ihren Vertrieb weiter und setzt zunehmend auf einen Mehrkanalansatz, der den klassischen Direktvertrieb um Makler und weitere Vertriebspartner ergänzt. Bemerkenswert ist vor diesem Hintergrund der Spitzenplatz im Dienstleister-Ranking: Er geht nicht an einen klassischen BU-Spezialisten, sondern an einen Versicherer, dessen Wurzeln und Marktführerschaft in der Risikolebensversicherung liegen.

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Rang 2: LV 1871 (2,77 Punkte / beste Dienstleister)

Die LV 1871 gilt seit Jahren als einer der profiliertesten Anbieter von Berufsunfähigkeitsversicherungen. Zwar stellen fonds- und indexgebundene Versicherungen inzwischen die größte Produktgruppe des Unternehmens, die Berufsunfähigkeitsversicherung bleibt jedoch eine tragende Säule des Geschäfts. 2025 entfielen 27,3 Prozent der Beitragssumme des Neugeschäfts auf BU-Produkte; im Bestand steuert die Sparte 33,7 Prozent des laufenden Jahresbeitrags bei. Zudem entwickelte die LV 1871 ihr Angebot unter anderem für Studierende sowie bei Nachversicherung und Karrieregarantie weiter.

Rang 3: HUK-Coburg (2,78 Punkte / beste Dienstleister)

Die HUK-Coburg gehört zu den mittelgroßen Lebensversicherern in Deutschland. Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist Teil eines breit aufgestellten Produktportfolios. Ende 2024 entfielen rund 30 Prozent der Hauptversicherungen auf Renten- und selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherungen – und damit etwa so viel wie im Marktdurchschnitt. Daneben verwaltete das Unternehmen Ende 2025 zudem 136.953 Berufsunfähigkeits- beziehungsweise Invaliditäts-Zusatzversicherungen.

Rang 3: Allianz (2,78 Punkte / beste Dienstleister)

Als größter Lebensversicherer Deutschlands vereint die Allianz mehr als ein Viertel der verdienten Bruttoprämien des Marktes auf sich. Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist dabei Teil eines breit diversifizierten Lebensversicherungsgeschäfts. Ende 2025 entfielen auf die Kategorie Rentenversicherungen einschließlich Berufsunfähigkeits- und Pflegerentenversicherungen rund 5,07 Millionen Verträge mit einem laufenden Jahresbeitrag von knapp vier Milliarden Euro. Hinzu kamen 2,41 Millionen Berufsunfähigkeits- beziehungsweise Invaliditäts-Zusatzversicherungen – der größte Bestand dieser Art im deutschen Markt.

Rang 4: Generali (2,79 Punkte / beste Dienstleister)

Die Generali zählt zu den größten Lebensversicherern Deutschlands. Im Neugeschäft spielen fonds- und indexgebundene Versicherungen eine wichtige Rolle, während Rentenversicherungen einschließlich selbstständiger Berufsunfähigkeitsversicherungen rund zwölf Prozent des Vertragsbestands ausmachen. Gleichzeitig verfügt der Versicherer mit rund 1,24 Millionen Berufsunfähigkeits- und Invaliditäts-Zusatzversicherungen über den zweitgrößten Bestand an BU- und Invaliditäts-Zusatzpolicen in Deutschland – übertroffen nur von der Allianz.

Rang 5: Debeka (2,81 Punkte / beste Dienstleister)

Die Debeka gehört mit verdienten Bruttoprämien von rund 3,84 Milliarden Euro zu den größten Lebensversicherern Deutschlands und belegte 2025 Rang vier im Markt. Gleichzeitig besitzt die Berufsunfähigkeitsversicherung innerhalb des Bestands eine überdurchschnittliche Bedeutung. Rund 44 Prozent der Hauptversicherungen entfallen auf Renten- und selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherungen und damit deutlich mehr als im Marktdurchschnitt.

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Rang 5: EUROPA Versicherung (2,81 Punkte / beste Dienstleister)

Die EUROPA Versicherung gehört mit 349 Millionen Euro verdienten Bruttoprämien zum unteren Mittelfeld der deutschen Lebensversicherer und belegte 2025 nach Beitragsvolumen Rang 44 von 74 Unternehmen. Ihr Geschäftsmodell wird traditionell von der Risikolebensversicherung geprägt, auf die rund 80 Prozent der Hauptversicherungen entfallen. Renten- und selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherungen machen dagegen etwa zwölf Prozent des Bestands aus. Bemerkenswert ist daher die Platzierung im Dienstleister-Ranking: Die EUROPA erreicht die Spitzengruppe trotz ihres klaren Schwerpunkts auf der Risikolebensversicherung. Zugleich liegt sie vor ihrer deutlich größeren Konzernschwester Continentale, bei der Renten- und selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherungen einen wesentlich höheren Anteil am Bestand haben.

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