Die Allianz ist wieder Deutschlands größter Anbieter fonds- und indexgebundener Lebensversicherungen. Nachdem die Generali im Jahr 2023 an die Spitze gerückt war, konnte die Allianz 2025 wieder vorbeiziehen. Das zeigt der aktuelle Map-Report „Solvabilität im Vergleich 2016 bis 2025“.

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Das Geschäft mit fonds- und indexgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen setzte seinen Wachstumskurs fort. In Summe erzielten die 74 im Report erfassten Lebensversicherer Beitragseinnahmen von 94,85 Milliarden Euro. Davon entfielen 29,54 Milliarden Euro auf fonds- und indexgebundene Policen. Das ist ein Plus von rund elf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit stammt inzwischen nahezu jeder dritte Euro im Lebensversicherungsgeschäft aus diesem Segment.

Mit Beitragseinnahmen von knapp 4,3 Milliarden Euro sicherte sich die Allianz den Spitzenplatz zurück. Gegenüber dem Vorjahr legte der Versicherer um gut 17,7 Prozent zu und verdrängte damit die Generali. Diese konnte die Einnahmen zwar um 2,2 Prozent steigern, rutscht aber mit rund 4,1 Milliarden Euro auf Rang zwei ab. Auf Platz drei behauptete sich die R+V, die ihre Einnahmen um rund 20 Prozent auf 2,24 Milliarden Euro ausbauen konnte und ihren Vorsprung auf den vierten Platz deutlich vergrößerte. Dort landet die Zurich mit einem leichten Beitragsrückgang von 1,6 Prozent.

Top 10 der größten Fondspolicen-Anbieter

  1. Allianz (4,30 Milliarden Euro)
  2. Generali (4,10 Milliarden Euro)
  3. R+V (2,24 Milliarden Euro)
  4. Zurich Deutscher Herold (1,70 Milliarden Euro)
  5. Debeka (1,35 Milliarden Euro)
  6. Provinzial (1,13 Milliarden Euro)
  7. Alte Leipziger (999 Millionen Euro)
  8. HDI (982 Millionen Euro)
  9. WWK (949 Millionen Euro)
  10. Bayern-Versicherung (928 Millionen Euro)

Über der Marke von einer Milliarde Euro lagen außerdem die Debeka und die Provinzial. Beide Anbieter konnten ihre Beitragseinnahmen deutlich steigern und verteidigten ihre Plätze fünf und sechs. Gemeinsam vereinen die sechs größten Gesellschaften mehr als die Hälfte des gesamten Marktes für fonds- und indexgebundene Lebensversicherungen auf sich. Dahinter folgen Alte Leipziger, HDI, WWK und Bayern-Versicherung. Die Alte Leipziger konnte den HDI im Ranking überholen und rückte auf Rang sieben vor.

Während die großen Versicherer das meiste Beitragsvolumen erzielen, konzentrieren sich einige Gesellschaften nahezu vollständig auf fondsgebundene Produkte. Den höchsten Anteil am eigenen Bestand weisen die Mylife Lebensversicherung und die Skandia auf. Bei beiden entfallen rund 97 Prozent der Beitragseinnahmen auf fonds- und indexgebundene Policen. Dahinter folgen Heidelberger Leben, Helvetia und Zurich Deutscher Herold. Ebenfalls hohe Anteile verzeichnen WWK, Deutsche Ärzteversicherung, Neue Leben, Generali und Signal Iduna.