Die Signal Iduna Gruppe hat die Geschäftszahlen für das Jahr 2025 veröffentlicht. Demnach legten die gebuchten Bruttobeiträge legten um 3,1 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro zu. Gleichzeitig blieb der Schadenaufwand mit rund 6,25 Milliarden Euro leicht unter dem Vorjahreswert von 6,26 Milliarden Euro. Das Gesamtergebnis der Gruppe lag bei 537,5 Millionen Euro nach 553,7 Millionen Euro im Vorjahr. Bereits im Geschäftsjahr 2024 war der Gewinn infolge stark gestiegener Schadenaufwendungen in der Kranken- und Kfz-Versicherung um 32,8 Prozent auf 553,7 Millionen Euro eingebrochen.

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„In einem unverändert anspruchsvollen Marktumfeld haben wir unseren Wachstumskurs fortgesetzt und gleichzeitig unsere Ergebnisqualität stabilisiert. Besonders erfreulich ist die deutliche Verbesserung der Profitabilität im Kompositgeschäft“, sagte Torsten Uhlig, Vorsitzender der Vorstände. „2025 war ein gutes Geschäftsjahr für die Signal Iduna Gruppe, wir liegen mit der Entwicklung genau im Plan.“

Besonders stark entwickelte sich erneut das Neugeschäft. Der Jahresbeitrag im Vertrieb stieg auf 405 Millionen Euro und überschritt damit erstmals die Marke von 400 Millionen Euro. Bereits 2024 hatte die Gruppe mit einem Plus von 8,8 Prozent einen historischen Höchstwert erreicht, der nun nochmals übertroffen wurde.

Signal Iduna-Zahlen in der Übersicht

  • Gebuchte Bruttobeiträge steigen um 3,1 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro
  • Neugeschäftsbeitrag wächst auf Rekordwert von 405 Millionen Euro
  • Gesamtergebnis liegt bei 537,5 Millionen Euro
  • Schadenaufwand leicht rückläufig bei 6,25 Milliarden Euro
  • Combined Ratio im Kompositgeschäft verbessert sich auf 91,1 Prozent
  • Kfz-Sparte verbessert Schaden-Kosten-Quote von 102,5 auf 84,5 Prozent
  • Kapitalanlagen und Assets under Management steigen auf 113,9 Milliarden Euro
  • Krankenversicherung wächst auf 3,44 Milliarden Euro Beitragseinnahmen

In der Krankenversicherung stiegen die gebuchten Bruttobeiträge um 1,7 Prozent auf 3,44 Milliarden Euro. Gleichzeitig erhöhten sich die Aufwendungen für Versicherungsfälle auf 3,2 Milliarden Euro. Der Rohüberschuss sank dadurch von 326,2 Millionen Euro auf 290,2 Millionen Euro. Positiv entwickelte sich dagegen das Neugeschäft. Die Zahl der neu gewonnenen Vollversicherten stieg um mehr als 27.000 Personen beziehungsweise 11,4 Prozent. Insgesamt erhöhte sich der Bestand in der Vollversicherung leicht um 0,6 Prozent. Besonders gut entwickelte sich erneut die betriebliche Krankenversicherung, deren Bestand um mehr als 31 Prozent zulegte.

Besonders stark zeigte sich das Kompositgeschäft. Die Sparte wuchs 2025 um 5,9 Prozent. Wachstumstreiber war erneut die Kraftfahrtversicherung. Während die Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung um 9,6 Prozent zulegte, stiegen die sonstigen Kraftfahrtversicherungen sogar um 15,6 Prozent.

Gleichzeitig verbesserte sich die Profitabilität deutlich. Die Schaden-Kosten-Quote sank von 98,7 Prozent auf 91,1 Prozent. Besonders bemerkenswert fällt der Weg der inländischen Kraftfahrtversicherung auf. Denn hier gelang der Turnaround von 102,5 Prozent auf 84,5 Prozent. Dies sei unter anderem durch konsequente Sanierungs- und Schadensteuerungsmaßnahmen erreicht worden. Auch die Unwetterschäden lagen mit rund 31 Millionen Euro unter dem Vorjahresniveau.

In der Lebensversicherung stiegen die gebuchten Bruttobeiträge insgesamt um 2,2 Prozent auf 1,45 Milliarden Euro. Die laufenden Beiträge legten um 1,7 Prozent auf 1,31 Milliarden Euro zu.

Auffällig bleibt die Entwicklung der beiden Lebensgesellschaften. Während die Signal Iduna Lebensversicherung AG ihre Bruttobeiträge um 41,8 Prozent auf 258,7 Millionen Euro steigern konnte, gingen die Beitragseinnahmen der Altgesellschaft um 6,1 Prozent auf 891,6 Millionen Euro zurück. Insgesamt legte das Geschäft beider Gesellschaften jedoch leicht zu. Der Rohüberschuss der Signal Iduna Lebensversicherung a.G. verbesserte sich um 7,4 Prozent auf 198,5 Millionen Euro.

Positiv entwickelte sich auch das verwaltete Vermögen. Die Gruppe steigerte ihre Kapitalanlagen und Assets under Management von 109,0 Milliarden Euro auf 113,9 Milliarden Euro. Die Nettoerträge aus Kapitalanlagen lagen mit 1,55 Milliarden Euro leicht unter dem hohen Vorjahresniveau.