Was Käufer tatsächlich bezahlen: Bewertungsbandbreiten als Orientierung
Eine erste Bestandsbewertung ersetzt nicht den notwendigen individuellen Austausch zwischen Käufer und Verkäufer. Die Nachfolge bleibt stets auch ein „People Business“: Kunden sollen in gute Hände übergeben werden, und erfolgreiche Übergaben basieren weniger auf einem reinen Preiswettbewerb als auf Vertrauen und persönlicher Passung.

- Was Fondsbestände wert sind – und wie sich ihr Kaufpreis bemisst
- Was Käufer tatsächlich bezahlen: Bewertungsbandbreiten als Orientierung
Erfahrungsgemäß findet sich jedoch für nahezu jeden Bestand ein passender Nachfolger. Aus Marktbeobachtungen lassen sich dabei grobe Orientierungswerte ableiten:
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- Fondsbestände mit überwiegenden Servicegebühren oder Management-Fees: ca. 2,5 bis 3,5-fache Jahresnettoerlöse
- Provisionsgetriebene Fondsbestände: ca. 1,5 bis 3,0-fache Jahresnettoerlöse
Abweichungen ergeben sich insbesondere bei hoher Kundenbindung, Skalierbarkeit oder bereits vorbereiteten Übergabestrukturen.
Fondsbestände lassen sich mit überschaubarem Aufwand bewerten
Die Bewertung eines Fondsbestandes kann in der Theorie komplex erscheinen, in der Praxis ist sie jedoch oft einfacher als gedacht. Entscheidend für den erzielbaren Kaufpreis sind vor allem wiederkehrende Erträge und stabile Kundenbeziehungen.
Für eine erste Einordnung kann ein kostenfreier Bestandsrechner sinnvoll sein. Nach Eingabe weniger quantitativer Kennzahlen sowie ausgewählter qualitativer Parameter lässt sich innerhalb weniger Minuten eine erste Indikation zum möglichen Bestandswert ermitteln. Diese ersetzt keine persönlichen Gespräche, bietet jedoch eine fundierte Grundlage für weitere Überlegungen zur Nachfolge oder zur langfristigen Steigerung des eigenen Bestandswertes.
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Hintergrund: Der Gastbeitrag erschien zuerst im neuen kostenfreien Versicherungsbote Fachmagazin 01-2026. Das Magazin kann auf der Webseite des Versicherungsbote bestellt werden.
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