Frankfurter: 250,1 Prozent
Frankfurter: 250,1 ProzentDie Frankfurter erreicht 2025 eine Basis-SCR-Quote von 250,1 Prozent nach 170,6 Prozent im Vorjahr und verbessert ihre Solvenzquote damit deutlich. Nach verdienten Bruttobeiträgen gehört das Unternehmen mit 46,5 Mio. Euro und Rang 69 zu den kleinsten Lebensversicherern Deutschlands. Der Marktanteil liegt bei lediglich rund 0,05 Prozent. Die verdienten Bruttobeiträge gehen um 8,4 Prozent zurück — ein typischer Effekt auslaufender Altbestände. Die Gesellschaft gehört zur Frankfurter Leben-Gruppe und verwaltet die früheren Bestände der Basler Leben im externen Run-off. Die Beitragsstruktur zeigt dabei ein nahezu vollständig klassisches Garantiegeschäft. 45,4 Mio. Euro beziehungsweise rund 98 Prozent der Beiträge entfallen auf die Lebensversicherung mit Überschussbeteiligung. Fondsgebundene Produkte spielen mit lediglich 1,0 Mio. Euro kaum eine Rolle. Anders als bei vielen neueren Lebensversicherungsplattformen fehlen damit größere bilanziell entlastende Fondsbestände. Die vergleichsweise hohe Basis-SCR-Quote innerhalb des Run-off-Segments deutet allerdings darauf hin, dass sich die Kapitalanforderungen der Altbestände inzwischen deutlich stabilisiert haben. Gleichzeitig verweist die geringe Unternehmensgröße auf ein stark fokussiertes Abwicklungsmodell ohne aktives Wachstum oder Neugeschäft.Dagobert1980@pixabay