Frankfurt Münchener: 255,1 ProzentDie Frankfurt Münchener erreicht 2025 eine Basis-SCR-Quote von 255,1 Prozent nach 168,6 Prozent im Vorjahr und verbessert ihre Solvenzquote damit deutlich. Nach verdienten Bruttobeiträgen belegt das Unternehmen mit 108,1 Mio. Euro Rang 62 im Markt und erreicht einen Anteil von rund 0,11 Prozent an den gesamten Beitragseinnahmen der Lebensversicherung. Die verdienten Bruttobeiträge gehen um 8,3 Prozent zurück. Die Gesellschaft gehört zur Frankfurter Leben-Gruppe und verwaltet die ehemaligen Bestände der Arag Leben im externen Run-off. Anders als bei vielen klassischen Run-off-Anbietern zeigt die Beitragsstruktur eine vergleichsweise ausgewogene Verteilung zwischen Garantie- und Fondsprodukten. 58,0 Mio. Euro beziehungsweise rund 54 Prozent der Beiträge entfallen auf die Lebensversicherung mit Überschussbeteiligung, weitere 50,1 Mio. Euro beziehungsweise rund 46 Prozent auf index- und fondsgebundene Lebensversicherungen. Die Struktur verweist damit auf heterogene Altbestände aus unterschiedlichen Tarifgenerationen. Während die klassischen Garantieprodukte weiterhin erhebliche Kapitalanforderungen verursachen, wirken die fondsgebundenen Verträge bilanziell tendenziell entlastend, weil ein größerer Teil des Kapitalmarktrisikos von den Kunden getragen wird. Die im Vergleich zu vielen anderen Run-off-Gesellschaften relativ hohe Basis-SCR-Quote deutet darauf hin, dass sich diese Mischung im aktuellen Zinsumfeld zunehmend stabilisierend auswirkt.jplenio@pixabay