Ergo: 186,0 ProzentDie Ergo erreicht 2025 eine Basis-SCR-Quote von 186,0 Prozent nach 122,5 Prozent im Vorjahr und verbessert ihre Solvenzquote damit deutlich. Nach verdienten Bruttobeiträgen gehört das Unternehmen mit 1,78 Mrd. Euro und Rang 12 weiterhin zu den größten Lebensversicherern Deutschlands. Der Marktanteil liegt bei rund 1,88 Prozent. Die verdienten Bruttobeiträge gehen zugleich um 5,8 Prozent zurück — ein typischer Effekt auslaufender Altbestände. Die Gesellschaft befindet sich im internen Run-off innerhalb der Ergo Group und verwaltet die früheren Bestände der Hamburg-Mannheimer. Das Neugeschäft wird dagegen vollständig von der Schwestergesellschaft Ergo Vorsorge geführt, die 2025 mit 583,3 Prozent eine deutlich höhere Basis-SCR-Quote erreicht. Die Trennung verdeutlicht die unterschiedliche Kapitalstruktur beider Gesellschaften: Während die Ergo Vorsorge vor allem moderne und kapitalentlastende Tarife zeichnet, verbleiben bei der Ergo Leben die klassischen Altbestände mit langfristigen Garantieverpflichtungen. Die Beitragsstruktur unterstreicht diese Ausrichtung. 1,46 Mrd. Euro beziehungsweise rund 82 Prozent der Beiträge entfallen auf die Lebensversicherung mit Überschussbeteiligung, weitere 202,0 Mio. Euro beziehungsweise rund 11 Prozent auf index- und fondsgebundene Produkte. Hinzu kommen 118,2 Mio. Euro Krankenversicherung. Der ältere MAP-Report Nr. 941 weist zudem einen außergewöhnlich hohen Anteil des Kollektivgeschäfts aus. Mit 48,46 Prozent der Hauptversicherungen entfällt auf Ergo der zweithöchste Kollektivanteil der gesamten Branche.Ergo